Unverständlich: Fotografieren in der Impfstraße verboten, dies liegt in der Befindlichkeit der Ärzte
Imst impft "unter Ausschluss der Öffentlichkeit"

Vor der Tür zum Stadtsaal ist der Weg der Medien zu Ende. Geimpft wird in Imst "unter Ausschluss der Öffentlichkeit".
  • Vor der Tür zum Stadtsaal ist der Weg der Medien zu Ende. Geimpft wird in Imst "unter Ausschluss der Öffentlichkeit".
  • Foto: Perktold
  • hochgeladen von Clemens Perktold

Während man sich anderswo öffentlichkeitswirksam gegen Corona impfen lässt und die Bundesregierung Millionen in die Werbung investiert, wird in Imst den Medien eine Berichterstattung unmöglich gemacht. Weder ein Foto, noch entsprechende Informationen fließen nach außen.

IMST. Auch nach zwei Anläufen und der Intervention bei Bürgermeister Stefan Weirather ist es den BEZIRKSBLÄTTERN nicht gelungen, die Imster Impfstraße entsprechend zu publizieren. Schon beim ersten Anlauf wurde dem Redakteur beschieden "dass die Ärzte das nicht wollen". Auf Nachfrage teilte Stadtchef Weirather mit, dass es tatsächlich im Ermessen der Ärzte liege, ob man ein Foto machen kann oder eben nicht. Auch ein zweiter Anlauf war nicht von Erfolg gekrönt, der betreffende Arzt meinte: "Wenn die Kollegen das nicht wollen, dann werde ich mich hier wohl auch anschließen." Es stellt sich an dieser Stelle die Frage, warum im Rest von Österreich gefilmt und fotografiert werden darf, alleine in Imst nicht. Ist es tatsächlich von der Tagesverfassung des jeweiligen Arztes abhängig, ob in einer Impfstraße fotografiert werden kann? Auch Daten über den Impfstoff und die Zahl der Impflinge bleiben im Dunklen. Es entsteht der Eindruck, dass in der Bezirksmetropole die Öffentlichkeit definitiv nicht erwünscht ist, wenn es um die Corona-Impfung geht. Einmal mehr offenbart sich hier zudem der Zick-Zack-Kurs der Regierung auf Landes- und Bundesebene, eine konsistente Linie ist jedenfalls nicht erkennbar.
Aus dem Landhaus wird verlautet: "Die Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten - auch der Ärzte - sind grundsätzlich nicht nur beim Impfen -ein hohes Gut und entsprechend rechtlich abgesichert. Wenn sich die jeweiligen Personen dazu entscheiden, nicht abgelichtet werden zu wollen, muss dem entsprechend der Gesetzeslage nachgekommen werden."
Derweilen steigen die Infektionszahlen im Bezirk wieder an. Die Gemeinden Haiming und Roppen mit der Bezirkshauptstadt Imst zusammengezählt ergeben nicht weniger als 98 positive Coronafälle, die Zahl für den gesamten Bezirk lag zu Wochenende bei 189 Fällen. In Haiming hat es auch offenbar im Kindergarten drei Fälle gegeben. Bgm. Josef Leitner erklärt: "Es handelt sich dabei um zwei Kindergartenkinder und eine Kindergarten-Helferin.  Die Obstgemeinde führt die aktuelle Statistik an mit 49 Infizierten an. Die Gemeinden Karres, Mils und St.Leonhard haben keinen einzigen Coronafall mehr zu verzeichnen, Jerzens, Stams, Imsterberg und Längenfeld nur einen einzigen..

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