30.08.2014, 14:10 Uhr

"An meinem Weg" im Karrnerwaldele

Die Imster Künstlerin Dietlinde Bonnlander setzt sich seit Jahren für Bedürftige ein.

Imster Künstlerin Dietlinde Bonnlander setzt sich für syrische Kriegs-Kinder ein.

LANDECK/GRAF (otko). Gerald Kurdoğlu Nitsche lud vergangenen Freitag zu einer besonderen Vernissage ins Karrnerwaldele nach Graf. Die Imster Künstlerin und Autorin Dietlinde Bonnlander eröffnete im Rahmen einer Vernissage die Ausstellung "An meinem Weg". Die sozial engagierte Kreative stellt noch bis zum 17. September Aquarelle und Ölgemälde aus. "Man sieht die Freude an den Bildern und der Weg über das Autodidaktische freut mich sehr", betonte Nitsche.
Bonnlander las zur Ausstellung unter dem Titel "Was ich noch sagen will" Gedichte, die auf prägnanten Eindrücken und Erlebnissen in ihrer Kindheit basieren. Zurzeit setzt die sich Künstlerin für syrische Kinder ein. "Damit will ich auf das Leiden der Kinder im Krieg aufmerksam machen. Ein Drittel des Verkaufserlöses der Bilder wird dafür gespendet", erläuterte Bonnlander. 2002 erhielt sie den Pommerschen Kulturpreis und 2012 wurde sie mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet.
Bonnlander wurde 1931 in Hinterpommern (heutiges Polen) geboren und arbeitet ihre Kriegs- und Vertreibungserlebnisse in ihren Bildern auf. 1977 übersiedelte sie nach Tirol und seit 1995 ist sie in Imst wohnhaft. Zudem setzt sie sich seit Jahren für Bedürftige ein und spendet einen Großteil ihrer Bilderlöse für den guten Zweck.
Beeindruckt von den Werken und vom Engagement der Künstlerin zeigten sich unter anderem, Erich Horvath, Hannes Weinberger und der Imster AK-Bezirksstellenleiter Günter Riezler. Gerald Nitsche ist "zu jeder Tages- und Nachtzeit" nach telefonischer Voranmeldung zu einer Führung bereit. (0676/6130098).
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