19.01.2018, 11:35 Uhr

Neos treten mit Milser Bürgermeister Markus Moser an

Spitzenkandidat Dominik Oberhofer freut sich im Oberland so unterschiedliche Listen präsentieren zu können. Jene in Reutte sei geprägt von erfahrenen Unternehmerpersönlichkeiten, wohingegen die Landecker Liste aus sehr tollen und engagierten jungen Kandidat_innen besteht. In Imst sei die Liste eine spannende Kombination aus Unternehmern und Studierenden, angeführt vom Milser Bürgermeister Markus Moser. “Was NEOS ausmacht ist, dass wir alle unternehmerisch denkende Menschen sind. Das heißt nicht, dass alle selbstständig sein müssen, das ist auch die Lehrerin, die täglich versucht durch persönliches Engagement neue Ideen in den Unterricht zu bringen,” zeigt Spitzenkandidat Dominik Oberhofer die Unterschiede zu den politischen Mitbewerbern auf.
Markus Moser ist bereits seit längerem als NEOS Mitglied bekannt und war auch im Nationalratswahlkampf für die NEOS sehr aktiv. Auf der Landesliste hat er es in dem dreistufigen Vorwahlprozess den dritten Listenplatz geschafft. “Als Bürgermeister von Mils, sehe ich täglich, dass Gemeindemittel völlig intransparent und eher nach Gutdünken als nach objektiven Kriterien vergeben werden,” zeigt Moser eines seiner Themen, die fehlende Transparenz auf: “Mils mag die kleinste Gemeinde im Bezirk sein, neben der Raststätte, spielt sich bei uns jedoch einiges ab.”

Marco Regensburger, der 26 jährige Politikstudent und Schilehrer steht insbesondere für ein besseres Bildungssystem ein, welches er nur bei den NEOS als wirkliches Anliegen erlebt. “Im Rahmen eines Auslandssemesters war ich in Brasilien und hab feststellen müssen, dass das Bildungssystem dort teilweise besser ist als bei uns. Ich will nicht, dass wir uns in Tirol, mit so tollen Möglichkeiten mit einem mittelmäßigen Bildungssystem zufrieden geben. Wir können mehr, wir haben uns besseres verdient.”
Susannah Haas kommt aus Stams. Sie ist 24 und studiert Literaturwissenschaft und Philosophie in Innsbruck. Für sie ist der Kulturbereich ein besonderes Anliegen und beschäftigt sich dadurch auch stark mit der Integration von jungen Migrant_innen. Kultur sieht sie abseits der antiquierten Vorstellung und vielmehr in Zusammenhang mit Tourismus und Bildung. “NEOS ist als politische Kraft am besten geeignet, das Potential im Bezirk Imst zu verwirklichen,” so Kandidatin Susannah Haas über ihre Motivation bei NEOS zu kandidieren.
Jan Gröber, ist 18 Jahre alt, Schüler an der HAK und arbeitet nebenbei im elterlichen Unternehmen mit. “Die Matura ist für mich viel zu unflexibel und eigentlich Mittel zum Zweck. Es ist ein System das weiterläuft, aber das Ziel, die beste Ausbildung von jungen Erwachsenen oftmals aus den Augen verloren zu haben.” Ihn stört auch die Aussicht, dass er nach der Matura zum Zivildienst oder Bundesheer muss. “Mein Kollege ist jetzt beim Zivildienst. Er arbeitet bis zu 60h in der Woche und geht mit wenigen hundert Euro heim. Ich finde soziales Engagement toll, in dieser Ausprägung grenzt es jedoch an Ausbeutung junger Menschen,” zeigt er sich über den Umgang mit jungen Erwachsenen bei Bundesheer und Zivildienst verärgert.
Markus Moser leitet über und verlangt von der Landesregierung die Veröffentlichung von vergebenen Gemeindemitteln. “Als Bürgermeister hängt eine Investition für die Gemeindebürger_innen oftmals davon ab, wie mein Verhältnis zur Landesregierung ist. Hier wird auf Kosten der Steuerzahler_innen systematisch angefüttert,” zeigt er über den Umgang mit Steuergeld verärgert. Ein weiterer Punkt seien die Wohnkosten. Insbesondere Freizeitwohnsitze sind im ein Dorn im Auge: “Das Verbot von Freizeitwohnsitzen ist komplett gescheitert.” Es brauche hier eine Abgabe für Freizeitwohnsitze, die zweckgewidmet für Wohnbau an die Gemeinde gehen soll. “Mit diesem Geld und der Zweckwidmung des Wohnbauförderungsbeitrages, den ohnehin jede_r Arbeitnehmer_in bezahlt, können wir Wohnen nachhaltig günstiger machen,” zeigt Moser Wege auf, die es den Tiroler_innen endlich ermöglichen soll wieder mehr leistbaren Wohnraum zu bekommen.
Ein weiteres Thema ist natürlich der Verkehr, wo Moser ebenso einen Lösungsvorschlag macht: “Einen Tunnel zu bauen im Wissen, dass es sich bei der nächsten Kreuzung dann stauen wird, ist keine Lösung. Jeder Verkehrsexperte sagt, dass nur die große Tunnellösung eine Entlastung für das Oberland bringen wird.”
Spitzenkandidat Dominik Oberhofer freut sich über die breiten Themen und das tolle Team: “Das Oberland spielt bei uns eine sehr große Rolle. Unter den ersten 10 auf der Landesliste sind 4 Oberländer.” Als Ziel gibt NEOS neben dem Einzug, das Erreichen von 25.000 Stimmen an. Darüber hinaus werden die NEOS auf Plakate weitgehend verzichten. Oberhofer dazu: “Ich finde es unzumutbar in der Hauptsaison unsere touristischen Täler mit Wahlplakaten zuzupflastern. Wir haben im Nationalratswahlkampf gesehen wieviel Geld hier ausgegeben wird. Das investieren wir lieber in Medienkooperationen.”
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