08.03.2017, 15:12 Uhr

...so war es früher, in einer Zeit vor dem Kosumrausch und dem Plastikplaneten

Mit einem Holzschlitten wurde das Holz ins Tal befördert. Harte Männerarbeit, die nicht immer gut ausging.

Ein Beitrag für unsere folgende Ausgabe, die ganz dem Thema Holz gewidmet ist.

(ps). Es ist noch nicht all zu lange her, da war die Zeit noch langsamer, die Arbeit noch schwerer und wenn man den Alten Glauben schenkt, die Leute zufriedener. Von früh morgens bis spät abends hatte man dafür zu sorgen, dass die Tiere gefüttert, die Felder bestellt, das Essen auf dem Tisch und genügend Feuerholz im Haus war. Holz war in der damaligen Zeit ein lebenswichtiger Rohstoff. Schuppen und Heustadel wurden aus Holz gebaut, Hausfassaden und Stubentäfelungen genauso und sogar Arbeitsgeräte wie der Feldpflug waren zum größten Teilaus dem vielseitigen Material. Wie die mühsamgefällten Bäume vom Berg herunter ins Tal gebracht wurden,ist für den modernen Menschen von heute eine schwindelerregende Horrorvorstellung. Ein einzelner Mann lenkte den mit Tonnen beladenen Holzschlitten über eine steile Bergrinne oder einen Weg talwärts. Daß bei dieser Arbeit zahllose Männer nicht mehr nach Hause kamen, muß wohl nicht extra eerwähnt werden. Dennoch war die vermeintlich härtere Zeit der Heutigen in Vielem voraus, denn man schaute selbstverständlich auf die Umwelt. Daß dies unbewußt und eher aus Hausverstand heraus passierte, ist nicht von Bedeutung. Man lebte von der Natur, für die Natur. Ein nachhaltiges Leben ohne Plastik.
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