12.11.2017, 09:43 Uhr

Ein Spiegelbild der Herbstsaison

So manches Laufduell mussten die Imster, wie hier Thomas Moser (links) und David Schnegg, gegen die jungen Wattener bestreiten. (Foto: Peter Leitner)

Der SC Imst vergeigte im Heimspiel gegen die Wattens Amateure drei Mal einen Vorsprung

IMST (pele). Der Ball wandert ins Eck, die Trikots in die Waschmaschine – auch in der Tiroler Liga ist nun Winterpause. Zum Abschluss der Hinserie empfing der SC Sparkasse Imst am Samstag die zweite Mannschaft aus Wattens – und galt in diesem Duell eigentlich als klarer Favorit. Doch es sollte anders kommen…

Die Hausherren gingen zwar standesgemäß durch einen von René Prantl verwandelten Elfmeter in Führung (13.). Doch das steckte die blutjunge Wattener Truppe, die mit Routinier Martin Svejnoha verstärkt war, relativ locker weg. In der 43. Minute kamen die Unterländer durch Daniel Spinn sogar zum Ausgleich.


Wattens schlug zurück

Praktisch im Gegenzug fixierte die Imster durch Samuel Krismer die neuerliche Führung, stellten die Weichen neuerlich auf Sieg. Aber wieder schlugen die Wattener zurück. Diesmal in Gestalt von Stephan Kuen (58.). Nach dem zweiten Elfer-Foul an René Prantl scorte Samuel Krismer in der 70. Minute zum 3:2. Aber auch damit hatten die Imster den Sieg nicht eingetütet. Denn fünf Minuten später gelang dem eingewechselten Daniel Strickner das finale 3:3.

Da und dort war nach der Partie durchaus Unzufriedenheit im Imster Lager spürbar. Das Spiel gegen Wattens war im Prinzip ein Spiegelbild der Herbstsaison, die für die Imster von zahlreichen Auf und Abs geprägt war. Rang vier in der Zwischenwertung ist zwar absolut in Ordnung, der Rückstand auf die großen Zwei, Telfs und Reichenau, erscheint aber einfach zu groß.

Gladiatoren kämpften

„Wir sind die Gladiatoren vom Oberland“ entfuhr es einmal mehr SPG Silz/Mötz-Coach Aleksandar Matic nach dem 2:0-Erfolg seiner Mannen beim SK St. Johann. Erst in der Schlussphase wurde der Sieg durch Treffer von Miroslav Rikanovic und Alexander Schaber fixiert.

Nach einer mehr als schwierigen Herbstsaison war der Trainer aber voll des Lobes für seine Mannschaft: „Ich bin ungeheuer stolz auf die Truppe, die immer alles gibt und mit Herz bei der Sache ist. Wir mussten so viele Rückschläge verkraften in den vergangenen Monaten. Umso höher ist es zu bewerten, dass wir trotzdem 17 Punkte geholt haben.“
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