AbHof
Lebensmittel direkt vom Bauern

Christian Glock ist bei "AbHof" für die Partnerbetreuung zuständig und verkauft auch selbst auf dem Markt.
  • Christian Glock ist bei "AbHof" für die Partnerbetreuung zuständig und verkauft auch selbst auf dem Markt.
  • Foto: Lea Bacher
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Christian Glock ist bei "AbHof" für die Partnerbetreuung zuständig und verkauft auch selbst auf dem Markt.

INNERE STADT. Regionales als Alternative zum Supermarkt und dabei österreichische Bauern unterstützen: Das macht das Unternehmen "AbHof" mit Sitz im 1. Bezirk möglich. Gerade im Winter, wo man zum Wohl der Umwelt auf Produkte wie Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen verzichten sollte, kann es hilfreich sein, zu wissen, welcher Bauer was hat.

Gegründet wurde "AbHof" aber nicht von Landwirten, ganz im Gegenteil: Die Idee stammt von Menschen, die mitten in der Stadt leben. Dabei ging es ihnen ganz einfach darum, österreichische Landwirte, von denen sie selbst überzeugt sind, zu unterstützen. "Wir haben uns darüber Gedanken gemacht, wie wir regionale Produkte vermitteln und Bauern stärken können", so Christian Glock von "AbHof". Dabei stand die Frage "Wie findet man eigentlich Regionales?" im Fokus. Entschieden hat man sich letztendlich für eine App. Darin werden alle Landwirte aufgelistet, die mit "AbHof" eine Partnerschaft eingegangen sind. "Es war den Gründern ein zentrales Anliegen, den Menschen die Suche nach regionalen Produkten zu erleichtern", erklärt Glock.

Selbst am Stand

Auf dem Schwendermarkt steht Christian Glock am "AbHof"-Stand und verkauft dort seine eigenen Produkte. Der 32-Jährige ist nicht nur für die Partnerbetreuung zuständig, sondern ist auch selbst "AbHof"-Partner. Gemeinsam mit seinem Onkel betreibt er ein Weingut, einen Familienbetrieb in 13. Generation im Weinviertel.

"Die meisten Partner haben wir in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und in der Steiermark", sagt Glock. In Zukunft will man sich aber verstärkt auf den Westen Österreichs konzentrieren. Partnerbetriebe werden dann mit einem Sticker auf der Hoftür markiert, der die Erkennbarkeit vereinfachen soll. Zusätzlich werden sie natürlich in der App vermerkt. Mittlerweile haben sich schon etwa 4.500 Betriebe und Landwirte aus ganz Österreich registriert.

Ein Gutscheine für alle

Neben seiner neuesten Errungenschaft "Jus(t)", einem leichten Verjus-Sprizz, der nur aus Bio-Zutaten hergestellt wird, präsentiert Glock auch andere Produkte. Von Marmeladen bis hin zum Schnaps gibt es alles, was das Bio-Herz begehrt. Auf dem Schwendermarkt ist es für Wiener natürlich einfacher, an Bio-Produkte zu kommen.

Wer aber noch nach einem Geschenk sucht: Wie wäre es mit einem Ausflug aufs Land mit anschließendem Einkauf bei einem "AbHof"-Bauern oder Landwirt? "Wir haben auch Gutscheine von AbHof, die bei allen Partner-Bauern einlösbar sind", erzählt Glock.

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