Startschuss
Grünen-Politikerin Krismer startet Klimavolksbegehren

"Wenn wir so weitermachen wie bisher, geht es uns an den Kragen", sagt Helga Krismer (l.) bei der Bekanntgabe für das Klimavolksbegehren gemeinsam mit Alt-Grünenpolitikerin Madeleine Petrovic.
  • "Wenn wir so weitermachen wie bisher, geht es uns an den Kragen", sagt Helga Krismer (l.) bei der Bekanntgabe für das Klimavolksbegehren gemeinsam mit Alt-Grünenpolitikerin Madeleine Petrovic.
  • hochgeladen von Linda Osusky

Für die Landessprecherin der Grünen Niederösterreich, Helga Krismer, ist der Umgang mit dem Klimawandel eine Überlebensfrage. Gemeinsam mit der ehemaligen Bundessprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic, kündigt sie daher den Startschuss für ein Klimavolksbegehren an.

"Standortentwicklungsgesetz, Tempo 140, eine dritte Piste für den Flughafen Wien oder die  Waldviertelautobahn sind Projekte, die in die falsche Richtung gehen," so die Landespolitikerin. Als Kommunalpolitikerin habe sie zudem mit dem Rausfall der Grünen aus dem Nationalrat keinen Ansprechpartner mehr.

Rausgehen soll das Volksbegehren 2019. Bis dahin würde man an einem Manifest arbeiten. "Die Leute haben es satt ständig mit Entscheidungen konfrontiert zu sein, ob man heute 'gut' einkauft oder darauf pfeift. Es ist Aufgabe der Politik Massnahmen zu setzen", so Krismer.

In ihrer Gemeinde Baden werde wie auch in vielen anderen Gemeinden sehr viel Geld für Massnahmen gegen die Folgen des Klimawandels ausgegeben, gleichzeitig setze die Politik falsche Massnahmen, die das Klima weiter anheizen, sagt die 46-Jährige.

Als Massnahmen, die in dem Volksbegehren Raum finden könnten, nennt sie nach dem Motto "wir sollten uns von den Dingen befreien" etwa die Reduzierung von Plastik auf das Nötigste, Diesel oder eine angemessene Dieselbesteuerung.

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