Arge AWV
Kommunale Klimaschützer - "Wir halten Österreich sauber"

Präsentation der Gallup - Umfrage durch die ARGE awv
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Die Antworten der Abfall-, Recycling- und Wertstoff-Wirtschaft auf die zunehmende Klimaerwärmung, den überbordenden Plastik-Müll, die Meinung der Bevölkerung und die neuen EU-Richtlinien zur Kreislaufwirtschaft waren Themen der heutigen Pressekonferenz im Cafe Landtmann. 

Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Kasser, Präsident der ARGE Abfallwirtschaftsverbände und Betreiber der Initiative VWM weist darauf hin, dass Mülltrennen Klimaschutz ist, denn dadurch werden neue Rohstoffe, durch bereits vorhandene Wertstoffe ersetzt.
Dadurch werden bei der Produktion von Produkten wesentlich Treibhausgase eingespart und dies trägt erheblich zur Erreichung der Klimaziele bei.
Ausserdem wird die neue Studie des Nachhaltigkeitsministeriums zum Thema Getränkepfand mit Spannung erwartet.
Sie wird zeigen, ob das EU-Recyclingziel von 90% der Plastikflaschen im Jahr 2029 ohne Pfand zu erreichen ist.
 Weiters gibt es Innovationen im Bereich der Abfallwirtschaft: Es gibt gasbetriebene Sammelfahrzeuge, die mit Methangas aus der Biotonne fahren.Eine neue EU-Richtlinie schreibt vor, dass bis 2025 10% der Fahrzeuge mit erneuerbarer Energie betrieben werden müssen.

Arge Bundeskoordinator Dr.Johann Mayr berichtete über die neueste Gallup Umfrage der ARGE, die bei 1.200 Personen durchgeführt wurde zum Thema der Zufriedenheit der ÖsterreicherInnen mit der öffentlichen Abfallwirtschaft:
Die Mehrheit lehnt eine Privatisierung der Abfallentsorgung ab.
Lag die Ablehnung 2016 noch bei 58%, erreicht sie 2019 mit 68% einen Höhepunkt.

KR Hans Roth, Präsident des Verbandes österreichischer Entsorgungsbetriebe weist auf die gute Zusammenarbeit zwischen privater und öffentlicher Abfallwirtschaft hin.
Am Land wird ein Grossteil der Sammel- und Entsorgungsaufträge von privaten Firmen erbracht.
Die neuen Recyclingziele des EU Kreislaufwirtschaftspakets werden einen Investitionsschub in neue Abfalltrenn- und Verwertungsanlagen führen.

Frau Franziska Olischer, Stadträtin für Personal, Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Mödling berichtet anhand von konkreten Beispielen:
"Seit Sommer letzten Jahres läuft bei immer mehr Mödlinger Gastronomen und Catering-Betrieben die von der Mödlinger Abfallwirtschaft (Abfallwirtschaftsreferat Mödling, Mödlinger Saubermacher GmbH, GVA-Abfallverband Mödling) ins Leben gerufene Aktion „Wär doch schad drum“. Dabei können die Gäste übrig gebliebene Lebensmittel in speziell designten, umweltfreundlichen, kompostierbaren und sogar mikrowellenfesten Verpackungen mit nach Hause nehmen.

Über 1Million Kilogramm bei 2700 Flurreinigungsaktionen gesammelt:

Über 170.000 Freiwillige, darunter auch zum Beispiel der Verein Plastic Planet Austria zur Plastikreduktion haben dabei mehr als 1.000.000 kg Plastikflaschen, Dosen, Verpackungen, Zigarettenstummel, Hundekotsackerl etc aus der Landschaft geholt.
Der Verein Plastic Planet Austria dankte Frau Olischar für das biologisch abbaubare Hundekotsackerl in Mödling  in roter Farbe im Gegensatz zu den Wiener schwarzen nicht abbaubaren Sackerln aus Polyethylen.
Auf der Donauinsel, wo am worldcleanup day 2019 auch ein Putzevent vom Verein stattfindet, werden in Büschen und im Wasser zahlreiche Hundekotsackerln gefunden. Video:http://www.bit.ly/2IQwp9L
Ausserdem betonte der Verein, dass viel zu viel verschiedene Materialien beim Plastik verwendet werden, um eine sortenreine Quote zu erreichen. Dies wurde besonders sichtbar bei der Mithilfe beim Sortieren von www.stoepsel-sammeln.at dabei wurde festgestellt, dass Borealis noch immer kein recyceltes Plastik verwendet.
Gehofft wurde, dass die Stöpseln von Borealis zum Recyceln abkauft werden.
Und Global 2000 hat eine Studie über Mikroplastik in Waschmitteln erstellt:https://www.global2000.at/publikationen/waschmitteltest

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