08.09.2014, 16:24 Uhr

Blitze über Wien

v.l.n.r.: Dompfarrer Toni Faber; Dombaumeister Wolfgang Zehetner; Phoenix Contact Geschäftsführer Thomas Lutzky; ALDIS Geschäftsführer Gerhard Diendorfer vor der Blitzanalyseanlage im Südturm
INNERE STADT. Hoch über den Dächern des ersten Bezirks, fernab vom Einkaufstrubel der Kärntnerstraße, hat sich im Südturm des Stephansdoms eine physikalische Besonderheit eingenistet: 20 Meter über der auf 70 Metern gelegenen Türmerstube wurde von der Unternehmensgruppe Phoenix Contact ein Blitzmess- und Analysesystem installiert. Die angebrachten Sensoren erfassen Blitzeinschläge in den Turm, die Auswerteeinheit analysiert Steilheit, Ladung, Stromstärke und die spezifische Energie von Blitzen. Damit kann Aufschluss über das Zerstörungspotential eines Blitzes gewonnen werden. Die elektrischen Lichtspiele können nicht nur Gebäuden schaden, sondern sind auch eine Gefahr für elektrische und elektronische Anlagen wie etwa Energieversorgung, Verkehr und Computersysteme. Unter www.blitz-schnell-erfasst.at sind die Daten für jedermann abrufbar.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.