Radl-Bus
Initative mit Aktion sicherer Schulweg mit Rad und Roller

"Radl-Bus" als gemeinsame Initiative von Parents for Future und Radlobby. | Foto: PFF
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  • "Radl-Bus" als gemeinsame Initiative von Parents for Future und Radlobby.
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Die Initiative Parents for Future fordert sichere Schulwege für radfahrende Kinder in Innsbruck. Gemeinsam mit der Radlooby Tirol wurde im Bereich Sonnenstraße der „Radl-Bus“ organisiert.

INNSBRUCK. Ausgehend von Barcelona werden Aktionen wie diese mittlerweile in zahlreichen europäischen und auch österreichischen Städten abgehalten. Dabei werden Schulwege für rad- und rollerfahrende Kinder und deren Begleitung geöffnet und die Kinder gelangen so sicher zur Bildungseinrichtung.

"Radl-Bus"

Um 07.30 Uhr startete die Aktion von der Bushaltestelle Speckweg/Sonnenstraße in Richtung Volksschule und Kindergarten Mariahilf. In Begleitung von Polizei, Lotsen, Eltern und Musik radelten ca. 20 Kids Richtung Bildungseinrichtung. Ziel der Aktion ist es, Autofahrende für die Anwesenheit von Kindern im Straßenverkehr zu sensibilisieren, damit diese ihr Fahrverhalten zum Schutze der Kleinsten und Schwächsten anpassen, denn auf Schulwegen und sogar im unmittelbaren Einzugsbereich von Schulen und Kindergärten kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Sicherer Schulweg auch für Radl- und Roller-Kids | Foto: PFF
  • Sicherer Schulweg auch für Radl- und Roller-Kids
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Rechtliche Situation

Rechtlich ist zu beachten, dass in Österreich Kinder erst ab zwölf Jahren allein mit dem Fahrrad auf der Straße fahren dürfen. Davor müssen sie von einer Aufsichtsperson begleitet werden, die zumindest 16 Jahre alt ist. Im Alter von zehn Jahren kann die freiwillige Fahrradprüfung abgelegt werden, die es zwei Jahre früher ermöglicht unbegleitet im Verkehr unterwegs zu sein.

Rechtliche Vorgaben bei Fahrrad und Roller für Kinder beachten. | Foto: PFF
  • Rechtliche Vorgaben bei Fahrrad und Roller für Kinder beachten.
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Informationen

Da in den seltensten Fällen eine bauliche Trennung oder ein kindgerechtes Verkehrssystem gegeben ist, ist es wichtig, auch verstärkt Verantwortliche in Politik und Planung auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Parents for Future möchte mit dieser Aktion zudem Eltern motivieren, solche Aktionen auf den Schulwegen ihrer Kinder selbstorganisiert durchzuführen. Alle dafür notwendigen Unterlagen und Tipps werden von Parents for Future Tirol zur Verfügung gestellt. Informationen unter diesem Link.

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