Tourismusverband
Touristiker sind zufrieden

Obmann-Stv. August Penz und Mario Gerber, Direktorin Karin Seiler-Lall
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Der Tourismusverband lud zur Vollversammlung und zeigte sich mit vergangenem Jahr zufrieden.

Zentrales Thema war die Marke „INNS’BRUCK“ – denn diese brauche dringend ein Relaunching. Zum einen sei es wichtig, auch die umliegenden 41 Gemeinden, die zum Verbandsgebiet gehören, unter dieser Marke zu vereinen. Zum anderen muss die Marke erneuert werden – insbesondere das kulturelle Leben in Innsbruck soll mehr hervorgehoben werden. Weiterhin brauche es viele Veranstaltungen wie die zum Maximilianjahr. Die nächsten stehen schon in den Startlöchern: Die Winter World Masters Games im Jänner und die Passionsspiele 2020 in Oberammergau. Aus diesem Grund wurde auch der geplante Leitungsbau in der Altstadt auf das Jahr 2021 verschoben.

Erfolg für TouristikerInnen

Die Kurtaxe wurde von einem auf zwei Euro erhöht, die Touristen fahren ab Mai 2020 gratis mit den Öffis (mehr dazu auf Seite 4). Ansonsten waren sich die SprecherInnen einig: Das Jahr sei von Erfolg gekrönt, sie leben in einer guten Zeit. Zwar gab es in letzter Zeit viel Kritik einzustecken (Flughafen in Diskussion – so wie der Verkehr generell, der Busparkplatz am MCI, die Pistenerschließungen), doch im Hinblick auf die Nächtigungszahlen geht es dem Tourismus hervorragend. Insgesamt solle der Tourismusverband mehr mit der Bevölkerung sprechen und man solle den Tourismus Tourismus sein lassen. Außerdem wurde an den Bürgermeister appelliert, dass man erstens mehr Geld bräuchte und zweitens brauche es in Innsbruck mehr Sauberkeit – vor allem bei den Bögen und beim Bahnhof.

Overtourism

Overtourism, also Übertourismus, verweist auf das Konfliktpotenzial zwischen Einheimischen und Touristen an viel frequentierten Plätzen. Geschäftsführer August Penz (ehemaliger FPÖler) möchte das Wort „Overtourism“ nicht mehr hören: „Das kommt von Menschen, die glauben, der Lohn kommt am 28. aus der Steckdose." Auch Bürgermeister Georg Willi (Grüne) ist nicht zufrieden mit der Gesinnung, die die Innsbrucker Bevölkerung gegenüber dem Tourismus hat und erklärt, dass man ein Wort wie „Overtourism“ am besten aus den Köpfen bekommt, wenn man es nicht mehr in den Mund nimmt – so wie es ja auch nicht funktioniere, wenn man sage, „Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten“. Vizebürgermeister Franz X. Gruber nahm es sich in seinen Grußworten auch gleich zu Herzen und umschrieb das Wort mit „der rosa Elefant“. Einig ist sich also die Politik mit dem Tourismusverband: Viele TouristInnen in Innsbruck sind etwas Begrüßenswertes.

Autor:

Nadine Isser aus Innsbruck

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