Gallizien: Kutschweg und Haberschnigweg für Verkehr freigegeben

Christian Benger bei der Eröffnung der neuen Wege in der Gemeinde Gallizien
  • Christian Benger bei der Eröffnung der neuen Wege in der Gemeinde Gallizien
  • Foto: Büro LR Benger
  • hochgeladen von Sebastian Glabutschnig

„Die Straßen und Wege im ländlichen Raum sind Lebensadern: Arzt, Schule, Beruf, Erholung, Tourismus, Bewirtschaftung, Forst - all das funktioniert nur, wenn auch die Straßen und Wege in Takt sind“, so Christian Benger. Damit die Straßen und Wege in Takt sind, soll auch überall saniert und ausgebaut werden. Wie in der Gemeinde Gallizien.

130.000 Euro Sanierungskosten

Jeweils ein Jahr hat die Generalsanierung des Kutschweges und des Haberschnigweges gedauert. Die Wege wurden saniert, ausgebaut, asphaltiert, verbreitert, die Tragschicht verstärkt und Drainagen wurden eingebaut. „Damit die Wege ihre Funktion erhalten und Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften sicher gestellt sind, müssen sie saniert werden. Die Herausforderung ist groß. Immerhin umfasst das ländliche Wegenetz rund 8.600 Kilometer in Kärnten“, sagt Benger.
Rund 36 Hektar landwirtschaftliche Fläche und 51 Hektar Wald werden über den Kutschweg und den Haberschwingweg bewirtschaftet. Die Sanierungskosten für beide Wege belaufen sich auf rund 130.000 Euro. Über 30 Prozent hat das Land aus dem Agrarreferat zugeschossen.

Das Gesamtbudget für das ländliche Wegenetz beträgt über 10 Millionern Euro, womit 18 Millionen Euro an Investitionskosten ausgelöst werden. „Diese Bauaufträge gehen zur Gänze in die heimische Wirtschaft. Rund acht Mio. Euro finanzieren alleine die Anrainer und Gemeinden. Zum Vergleich: in der Stadt muss niemand zum Straßenbau dazuzahlen“, sagt Benger.

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