Gesundheitspreis 2017: Die Gewinner

Gesundheitspreis 2017 Kategorie Gesunde Schule; 1. Platz NMS Kötschach Mauthen;
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Gestern wurde zum 13. Mal der Gesundheitspreis des Landes Kärnten verliehen. Die nachhaltigsten und kreativsten Gesundheitsförderungsprojekte wurden in drei Kategorien prämiert. Der Preis ist mit 8.000 Euro dotiert.

Innovative und erfolgreiche Projekte auszuzeichnen

"Die Vielfalt an Projekten, die von den Gemeinden, Schulen und Kindergärten durchgeführt wurden, ist beeindruckend. Nicht bei der Gesundheit, sondern bei den Krankheiten sollten wir sparen", so Landeshauptmann Peter Kaiser. "Unser Ziel ist es, innovative und erfolgreiche Projekte in der Gesundheitsförderung auszuzeichnen und speziell auch die Verantwortlichen vor den Vorhang zu holen, die einen wesentlichen Beitrag zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden in der Kärntner Bevölkerung leisten", so die Gesundheitsreferentin Beate Prettner.
Der Gesundheitspreis wird in den Kategorien "Allgemeine Gemeindeprojekte", "Gesunde Schule" und "Gesunder Kindergarten" vergeben.

Kategorie: "Allgemeine Gemeindeprojekte"

Hier holt die Gemeinde Lendorf den ersten Platz. Die "Gesunde Gemeinde" konnte sich mit dem Projekt "Evolutionspädagogik - Unsere Kinder sind es uns wert" gegen 21 Wettbewerber durchsetzen. Im Mittelpunkt des Konzeptes steht die Förderung der sieben Gehirn-Entwicklungsstufen bei Kindern.

Die Gemeinde Ferndorf holt sich mit dem Projekt "Lebenswelt Familie: Wohlbefinden und Lebensfreude für Jung und Alt" den zweiten Rang. Ziel war es, den Gemeinschaftssinn für alle Familienmitglieder zu fördern und das Verständnis für die Gesundheitsförderung im familiären Bereich in den Fokus zu rücken. Dafür wurden pezielle Angebote für die Familie bereitgestellt. Dazu zählen Lamawanderungen, Sport-Familienerlebnistage, Vorträge zum Thema "Persönliches Wohlbefinden in der Familie", aber auch Workschops zum Thema "Zufriedenheit".

Die Marktgemeinde St. Paul im Lavanttal sichert sich mit dem Projekt "1, 2, 3 - Bambini sei dabei" den dritten Rang. Sie errichtete einen Bambini-Kleinkind-Eltern-Treff, der den Austausch zwischen Gleichgesinnten ermöglicht.

Kategorie: "Gesunde Schule"

Die Neue Mittelschule Kötschach-Mauthen holt sich mit dem Projekt "Helping Hands" den ersten Rang. Das Projekt soll die Persönlichkeit der Kinder stärken und ein Bewusstsein für ihre Gesundheit schaffen. Die Themenschwerpunkte sind "Bewegung und Sicherheit", "Ernährung und Gesundheit" sowie im Bereich "Soziale Kompetenzen".

Platz zwei holte sich die Volksschule Himmelberg mit dem Projekt "Lebenspraktische Fertigkeiten, soziale Kompetenz und Kinderrechte". Hier stand die soziale und emotionale Stabilität der Kinder im Mittelpunkt. Aktivitäten und Workshops zum Thema Gewaltprävention und Kinderrechte standen ebenso am Programm wie ein Mentaltraining oder die gewaltfreie Kommunikation.

Den dritten Platz holte sich die VS Globasnitz/LŠ Globasnica. "Gsund-fit-gscheid" lautet das Projekt, das eine gesunde, regionale und saisonale Ernährung zum Inhalt hat. Die Herstellung gesundheitsfördernder Produkte stand ebenso im Mittelpunkt wie die nachhaltige Auseinandersetzung mit Klima- und Energiefragen.

Kategorie: "Gesunder Kindergarten"

Der Kneipp-Kindergarten Radenthein holt sich den ersten Platz. Mit dem Projekt "Kneipp Kids For Fun" konnte er die Jury überzeugen. Im Rahmen des Projektes wurde in Anlehnung an die fünf Kneipp-Säulen eine gesundheitsbewusste Lebensweise im Kindergartenalltag umgesetzt und gelebt. Die fünf Säulen bestehen aus den Schwerpunkten "Wasser", "Ernährung", "Bewegung", "Lebensordnung" und "Heilkräuter".

Platz zwei geht an den Kindergarten St. Martin aus Feldkirchen mit dem Projekt "Bin i fit - bin i cool". Kinder wurden hier auf spielerische Art für eine gesunde und naturgemäße Lebensweise sensibilisiert. Der achtsame Umgang mit dem Körper, ihrer Gesundheit und ihren Bedürfnissen stand dabei im Mittelpunkt.

Der Kindergarten Maria Rojach/Jakling aus St. Andrä im Lavanttal holt sich den dritten Platz mit dem Projekt "Bunt is´ gsund und lecker im Mund". Der bewusste Umgang der Kinder mit Nahrungsmitteln von der Herkunft, Verarbeitung, richtigen Zubereitung bis hin zur gemeinsamen Verkostung stand dabei im Mittelpunkt. Mit heimischen Bauern und Anbietern als Kooperationspartner wurde die Nachhaltigkeit miteinbezogen.

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