Der "Pfau" vergibt nun in Klagenfurt Patenschaften

Der Kärntner Edelbrenner, Valentin Latschen: "Es ist jedes Jahr wieder spannend, wie die Früchte sind, die die Natur bereitstellt."
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  • hochgeladen von Gerd Leitner

KLAGENFURT. In der Brennerei von Valentin Latschen gibt es drei Gründe zum Jubeln. Der "Pfau" feiert am 9. Dezember seinen 60. Geburtstag. Außerdem wird sein Unternehmen 30 Jahre alt, und: Der 15 Jahre gelagerte Whisky kommt Anfang Dezember in die Flaschen und steht zum Verkauf.
Angefangen hat die Geschichte der Edelbrennerei auf einem Bauernhof in Unterkärnten. Latschen hat ihn übernommen und mit Gastronomie erweitert. Gelernt von Herbert Gartner begann er mit dem Obstbau - auch auf eine Ausbildung zum Weinbauer kann er verweisen.
"Ich habe vom Winzer Tement gelernt, dass man nur aus etwas Gutem etwas Gutes machen kann", erinnert er sich. Bitte heute ist er dieser Philosophie treu: Es kommt darauf an, welche Früchte aus dem Garten kommen. "Es ist jedes Jahr spannend, wie das Obst ist, das die Natur bereitstellt", so Latschen.

Produkte aus Kärnten

Für seine Brände - und auch den Whisky - verwendet er weitgehend Zutaten aus Kärnten. "Ich wollte immer die Menschen der Region in meine Arbeit einbinden", sagt der Unternehmer. Seine Kunden hat er ebenfalls sehr früh partizipieren lassen. "Ich habe Paten für die Obstbäume in Unterkärnten gesucht", erzählt er. Mit Erfolg. "In kürzester Zeit gab es 2.000 Leute, die Patenschaften übernommen haben." Im Gegenzug erhielten sie zehn Jahr Fruchtgenuss auf den Ertrag.

In der Klagenfurter Brauerei

Anfang der 2.000er-Jahre übersiedelte Latschen mit seiner Brennerei nach Klagenfurt. "Ich hatte ein Angebot von der Schleppe-Brauerei - eine Kooperation hat mich fasziniert", denkt er zurück. Schon bald entstanden erste Bierbrände - und 2002 auch der Whisky.
"Ich habe ihn nun 15 Jahre unberührt im Fass gelassen", gibt Latschen preis. Nun ist es soweit: Dieser Tage kommt der edle Tropfen in die Flaschen und steht ab Anfang Dezember zum Verkauf.
"Es wird knapp 500 Flaschen wird es geben", sagt Latschen. Erste Interessenten für eine davon haben sich bereits gemeldet; weitere sollten sich beeilen. Latschen notiert die Kunden seines Whiskys und auch die Nummer der Falsche, die sie erhalten. "Ich will von jedem wissen, der eine Flasche bekommen hat."

Paten für Fässer gesucht

Nachdem Latschen 15 Jahre alter Whisky von Experten bereits mit Auszeichnungen überhäuft wird, ist sein "Experiment" mit den 500 Flaschen noch nicht beendet. "Ich will noch einmal ein Zeichen setzen", kündigt er für 2018 an. 100 Fässer neue Fässer will er für die Herstellung bereitstellen. Und: "Ich suche dafür wieder Paten", wirbt er. "So können Kunden an der Entwicklung des Produkts teilhaben."

Der Kärntner Edelbrenner, Valentin Latschen: "Es ist jedes Jahr wieder spannend, wie die Früchte sind, die die Natur bereitstellt."
Der Pfau Valentin Latschen bringt nun seinen 15 Jahre alten Whisky heraus und plant 100 neue Fässer

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