Bauwirtschaft
Zukunft im Bauwesen: Building Information Modelling

Building Information Modelling soll mehr Effizienz und internationale Wettbewerbsfähigkeit in der Bauwirtschaft bringen
  • Building Information Modelling soll mehr Effizienz und internationale Wettbewerbsfähigkeit in der Bauwirtschaft bringen
  • Foto: Büro Schaunig
  • hochgeladen von Kathrin Hehn

Die Digitalisierung hält auch im Bauwesen Einzug und das Building Information Modelling (BIM) ist dessen Antwort auf die rasanten Entwicklungen der Branche.

KÄRNTEN. Als Unterstützung bei der Arbeitsvorbereitung, beim Erstellen des Bauzeitplanes oder als visuelle Unterstützung bei Baustellenbesprechungen - das Building Information Modelling findet bereits jetzt sehr viele Anwendungsbereiche.

Auswirkungen der Digitalisierung

Technologiereferentin LHStv. Gaby Schaunig bezeichnet die Digitalisierung als nächste große Revolution unserer wirtschaftlichen und sozialen Lebensumstände.
Digitalisierung hat dabei weitreichende Auswirkungen auf unserer Privat- und Berufsleben sowie unser gesellschaftliches Umfeld. Für Schaunig ist daher klar, dass Potenziale, Chancen und Risiken so früh wie möglich erkannt werden müssen.

BIM - Keine eindeutige Definition

In der Fachliteratur konnte sich bisher keine einheitliche Definition von Building Information Modelling durchsetzen, da verschiedene Akteure diesbezüglich unterschiedliche Ansichten haben.
Planer, ausführende Unternehmen, staatliche Organisationen und Softwareanbieter vertreten meist unterschiedliche Ansichten, Standpunkte und Herangehensweisen, wenn es um BIM geht.
Eine allgemeine Definition könnte jedoch so lauten: Bauwerke werden zunächst als durchgängiges, virtuelles Gebäudedatenmodell in mehreren Dimensionen (3D-Geometrie, Materialien, Zeit, Kosten u.a.) erstellt, bevor sie real gebaut werden.

Beispiel Karawankentunnel

In Kärnten ist der Bau des Karawankentunnel ein konkretes Beispiel für Building Information Modelling. Die treibende Kraft dahinter ist die Asfinag, die BIM als essentielles Zukunftsthema in der Bauwirtschaft versteht.
So wurden die Portalbauwerke und der Innenausbau inklusive der Ausrüstung des Karawankentunnel vorab digital modelliert. 
Neben Vorteilen bei der Qualität der Planung sowie höhrer Kostensicherheit in der Erbauung und Erhaltung, können durch Building Information Modelling laufend neue Erkenntnisse über zukünftige Ressourcen und Herausforderungen gesammelt werden.

Autor:

Kathrin Hehn aus Kärnten

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