14.09.2014, 09:57 Uhr

Der heimische Wald produziert im Überschuss

(Foto: LK OÖ)

Im Bezirk Kirchdorf beträgt der Waldanteil 65 Prozent. 66.000 Hektar sind Ertragswald. Jährlich wachsen im Durchschnitt etwa 8,5 vfm (Vorratsfestmeter) Holz pro Hektar zu, was einem massiven Holzwürfel mit mehr als zwei Metern Seitenlänge entspricht.

BEZIRK.Wenn man den gesamten Jahresholzzuwachs im Bezirk zu einem großen Holzwürfel zusammenstellen könnte, hätte dieser Würfel eine Seitenlänge von mehr als 81 Metern. Der Mensch nutzt davon lediglich etwas mehr als die Hälfte. Die Natur produziert also jährlich einen großen Überschuss.

Ohne Eingriff des Menschen würde das gesamte Holz ungenutzt im Wald verrotten. Damit dies nicht passiert und die Landschaft, wie wir sie kennen, erhalten bleibt, pflegen und nutzen die Land- und Forstwirte im Bezirk ihre Waldflächen. Sie sind mit Motorsägen und Forstschleppern zur Stelle wenn Windwurf- oder Borkenkäferschäden auftreten. So sänken Sie das Risiko von Folgeschäden an der übrigen Waldfläche. Zusätzlich sorgen Sie für eine standortsgerechte Verjüngung auf unbestockten Waldflächen. Sie pflegen und schützen junge Bäume vor Wild und Unkraut bis diese groß genug sind alleine weiterzuwachsen. All diese Maßnahmen sichern den natürlichen Holzzuwachs und schützen Mensch und Tier in weiterer Folge vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Den Rohstoff Holz als natürliche Ressource des Waldes zu nutzen, sichert zusätzlich Arbeitsplätze in der Region und verbessert die CO²-Bilanz. Auch die holzverarbeitenden Industrien anderer Regionen werden aber mit Holz aus Kirchdorfer Wäldern versorgt. Diese nachhaltig genutzten Holzmengen tragen zur Absicherung des Wirtschaftsstandorts bei. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Land- und Forstwirte des Bezirks als wichtiges Bindeglied zwischen Mensch und Natur fungieren und eine Landschaft wie wir sie kennen ohne Sie nicht erhalten werden könnte.
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