„Bitte einen Ferdinand!“
- Foto: Melanie Eichenauer Photography
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Lisa Kammerhuber hat mit ihrem neuen Mostcocktail die Antwort auf Hugo & Co.
STEINBACH/ST. (wey). Lisa Kammerhuber (26) ist Absolventin des Studiengangs „Lebensmittelproduktentwicklung und Marketing“ an der Fachhochschule in Wieselburg (NÖ). Im Zuge ihrer Abschlussarbeit entwickelte sie ein Bargetränk auf Mostbasis. „Mein Ziel ist es, damit das gastronomische Getränkeangebot mit einem traditionell österreichischen und dennoch innovativen Bargetränk zu ergänzen“, sagt die Adlwangerin. „Most ist allseits in Österreich bekannt, doch ’Ferdinand’ zeigt, dass er vielfältig einsetzbar ist.“
Wie Kammerhuber, die mit ihrem Freund selbst Most produziert, auf den Namen „Ferdinand“ gekommen ist, ist schnell erklärt: Der Name stammt vom Erfinder der Most-Waage, die noch heute bei der Mostherstellung eingesetzt wird. Ansprechen soll der Mostcocktail sowohl Frauen als auch Männer von jung bis jung geblieben, er soll das Sommergetränk 2014 werden! „Was Aperol-Spritz, Hugo, oder Lilly als ausländische Import-Getränke darstellen, ist Ferdinand heuer als österreichisches Pendant in den Gastgärten“, sagt die gebürtige Sierningerin.
Ein Schuss Gurkensaft
Das Cocktailrezept aus Most, Rhabarbersaft (der im Rezept mittlerweile durch einen Schuss erfrischenden Gurkensaft ersetzt wurde), Ribiselsirup, Mineralwasser und drei bis vier Blättern Rosmarin ist urheberrechtlich nicht geschützt. Er soll sich daher – geht es nach Lisa Kammerhubers Wunsch – schon bald auf den Getränkekarten möglichst vieler heimischer Gastbetriebe wiederfinden.
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