Austausch für mehr Sicherheit
Blaulichtorganisationen und Nationalpark Kalkalpen im Dialog
- Versammelte Einsatzkräfte vor dem historischen Forsthaus im Bodinggraben.
- Foto: Österreichische Bundesforste
- hochgeladen von Martina Weymayer
Der Nationalparkbetrieb Kalkalpen der Österreichischen Bundesforste lud zu einem gemeinsamen Austausch in den Bodinggraben bei Molln ein. Zwölf Einsatzkräfte aus der Region – darunter Vertreter von Polizei, Rettung, Feuerwehr und Bergrettung – nutzten die Gelegenheit, um aktuelle Herausforderungen und Einsätze im Nationalpark zu besprechen, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit weiter zu stärken.
MOLLN. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Gespräche über Einsätze im alpinen Gelände, das Waldbrandkonzept sowie die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen im Ernstfall. Der fachliche Dialog bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Einblicke und förderte das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Aufgabenbereiche.Ein besonderer Programmpunkt war eine gemeinsame Wanderung zum Forsthaus.
- Gemeinsame Wanderung zum historischen Forsthaus im Bodinggraben
- Foto: Österreichische Bundesforste
- hochgeladen von Martina Weymayer
Entlang des Weges ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Gespräche mit Hans Kammleitner, Leiter des Nationalparkbetriebs der Österreichischen Bundesforste, sowie mit Nationalpark Direktor Josef Forstinger. Dabei konnten wichtige Themen rund um Sicherheit, Prävention und Koordination im Nationalpark vertieft werden.
Hans Kammleitner betonte die Bedeutung solcher Treffen:
„Die Sicherheit im Nationalpark ist eine gemeinsame Aufgabe. Nur durch regelmäßigen Austausch und ein gutes persönliches Netzwerk können wir im Ernstfall rasch und abgestimmt handeln. Daher war uns ein gemeinsamer Austausch mit Vertretern aus allen Einsatzkreisen wichtig. Es freut mich, dass so viele der Einladung gefolgt sind.“
Auch Nationalpark Direktor Josef Forstinger unterstrich den Stellenwert der Zusammenarbeit:
„Der Nationalpark ist als wertvoller Naturraum oftmals ohne Wege und ohne Mobilfunknetz. Er zieht gleichzeitig viele Besucher an, weshalb es umso wichtiger ist, dass alle Einsatzorganisationen eng zusammenarbeiten und die Gegebenheiten vor Ort genau kennen.“
Am Ziel angekommen, erwartete die Gruppe eine Führung durch das historische Forsthaus, das ursprünglich als Jagdschlösschen der Grafen Lamberg diente. Die Teilnehmer erhielten dabei interessante Einblicke in die Geschichte und Bedeutung dieses besonderen Ortes.Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Essen im nahegelegenen Jagahäusl, bei dem der Austausch in entspannter Atmosphäre fortgesetzt wurde.
Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung einer gut abgestimmten Zusammenarbeit der Einsatzkräfte für die Sicherheit im Nationalpark Kalkalpen und wurde von allen Beteiligten als äußerst wertvoll wahrgenommen.
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