Gesamtes Gold der ungarischen Nationalbank
Goldschatz im Stift Spital am Pyhrn gelagert

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SPITAL/PYHRN. In 600 Kisten, die in 60 Waggons herangeschafft wurden, war ungarisches Gold und Münzen mit insgesamt 33.000 Kilo Gewicht. Die Spitaler Bauern mussten am 25. Jänner 1945 mit ihren Schlitten anrücken, um den Goldschatz der Ungarischen Nationalbank entladen zu können. Ungarn war während des Zweiten Weltkrieges ein Verbündeter Nazi-Deutschlands. Als die sowjetische Armee schon große Teile Ungarns erobert hatte, wurde die Nationalbank verlegt. Das Gold wurde dabei in das völlig verschneite Spital am Pyhrn gebracht. Trotz Schneewehen wurde es durch ein Fenster in die Gruft des Stiftes hinuntergelassen. Dort blieb es, bis am 7. Mai 1945 die ersten amerikanischen Panzer Spital am Pyhrn erreichten. Die Amerikaner wurden jubelnd empfangen und die Spitaler übergaben ihnen sofort den Goldschatz, den die US-Soldaten am 15. Mai 1945 nach Frankfurt brachten.

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