Alles zum Thema Nationalsozialismus

Beiträge zum Thema Nationalsozialismus

Lokales
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Holocaust-Gedenken
Schüler von Andorf Technology nahmen an March of the Living teil

ANDORF (juk). 15 Schüler und zwei Lehrkräfte der Andorf Technology School nahmen am March of the Living teil. Gemeinsam mit 15.000 Menschen aus der ganzen Welt marschierten sie die knapp vier Kilometer lange Strecke vom Konzentrationslager Auschwitz in das Vernichtungslager Birkenau, um all jener zu gedenken, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind. Der Marsch soll aber auch ein Blick in die Zukunft und ein Zeichen der Hoffnung sein.  Der March of Remembrance and Hope ist eine österreichische...

  • 15.05.19
Lokales
Elisabeth Reich las aus dem geheimen Tagebuch vor.

Neue Mittelschule Haslach
Elisabeth Reich las aus dem geheimen Tagebuch ihres Vaters

HASLACH. Umfragen zeigen deutlich: Die Zeit des Nationalsozialismus bewegt Jugendliche nach wie vor. Während allerdings die letzten Überlebenden und Täter sterben, ist für die heranwachsende Generation die NS-Zeit ganz und gar Geschichte. Zeitgemäßer Geschichtsunterricht muss Akzente setzen. Die Schüler der vierten Klassen der Neuen Mittelschule Haslach besuchten die KZ Gedenkstätte in Mauthausen. Der methodische Zugang bei den Führungen bietet eine echte  Auseinandersetzung mit den damaligen...

  • 14.05.19
Lokales
Künstler Christian Kosmas Mayer.
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Erinnerungsarbeit
Kunstinstallation zu Ehren Johann Grubers

Zu Ehren des Grieskirchner NS-Märtyrers Johann Gruber entstehen an der Pädagogischen Hochschule Linz Kunstinstallationen. LINZ, GRIESKIRCHEN. An der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz fand zum 75. Todestag von Johann Gruber, der im Konzentrationslager (KZ) Gusen ermordet wurde, das Symposium „Anstoß Gruber“ statt. Rückblick: Der gebürtige Grieskirchner war ein Gegner des Nationalsozialismus und wurde 1938 von der Gestapo verhaftet. Nach Aufenthalten in der Strafanstalt...

  • 09.05.19
Politik
Vor dem Heldenplatz, auf der Ringstraße, erinnern bis Ende Mai überlebensgroße Porträtfotografien an die Gräuel des Nationalsozialismus.
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Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus
Fest der Freude und Ausstellung "Gegen das Vergessen" am Heldenplatz

Seit gestern sind Porträtfotografien von NS-Überlebenden auf der Ringstraße zu sehen - heute, am 8. Mai, wird die Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert. WIEN. Am 8. Mai wird jedes Jahr der Tag der Befreiung gefeiert und damit das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa und die Befreiung vom Nationalsozialismus. Aus diesem Grund wird auch heuer wieder das „Fest der Freude“ am Heldenplatz stattfinden. Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) veranstaltet zum siebten Mal das Fest der...

  • 08.05.19
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Lokales
V.l.: Dirk Rupnow, die Autoren Herwig Czech und Erich Brenner, Helga Fritsch

Universität Innsbruck
Aufarbeitung der Rolle des Anatomischen Instituts während der NS-Zeit

TIROL. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Universität Innsbruck. Die Aufarbeitung betrifft auch das damalige Institut für Anatomie der Universität Innsbruck. Nationalsozialistischer Erlass erlaubt Forschung an HingerichtetenIm Jahr 1939 wurde ein Erlass herausgegeben, die anatomischen Instituten den Anspruch auf die Leichen Hingerichteter sicher stellte. Diese Hingerichteten durften für die Ausbildung von MedizinstudentInnen...

  • 07.05.19
Lokales
Ein Mahnmal an den Zweiten Weltkrieg.

Buch und Vortrag
"Außenkommando Hallein" – Eine Spurensuche in der Stadtgeschichte

Am 29. April beleuchten Historiker die dunklen Seiten der Stadt Hallein.  HALLEIN. Das neu erschienene Buch „Eine Spurensuche“ ruft lokale Orte der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft in Oberösterreich und Salzburg in Erinnerung und stellt die Geschichte dieser Orte in einen historischen Kontext. Das Buch zeigt auf, wie sehr diese Lager im Nationalsozialismus Teil des lokalen Alltags waren. Alexandra Preitschopf, die den Beitrag über das ehemalige Außenkommando Hallein verfasst hat,...

  • 19.04.19
Wirtschaft

Der Wein des Vergessens
Ausstellungseröffnung durch Mag.a Evelyn Regner am 25.4. um 18:30 in der VHS Hietzing

1938 befindet sich die Riede Sandgrube – eines der berühmtesten Weingüter der Wachau – im Besitz des jüdischen Geschäftsmanns Paul Robitschek sein Partner ist August Rieger. Robitschek und der angebliche Baron sind Geschäftsfreunde und zugleich ein glamouröses Liebespaar. Die Denunziationen erleichtern die Arisierung jenes Besitzes, der zur Grundlage der berühmten Winzergenossenschaft Krems wird – ein Begriff für Wein & Kultur weit über die nationalen Grenzen hinaus. Diese „Arisierung“ ist...

  • 19.04.19
Lokales
Hanna Sukare bei einer Lesung (Archiv-Foto)
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EU-Literaturpreis 2019
Nominiert - das Buch "Schwedenreiter" von Hanna Sukare

Der Roman wurde auf die Österreich-Shortlist für den mit 5.000 Euro dotierten Literaturpreis der Europäischen Union 2019 nominiert. ÖSTERREICH. „Schwedenreiter“ ist der zweite Roman der Wienerin Hanna Sukare, die 2016 bereits den Rauriser Literaturpreis für die beste Erstveröffentlichung in deutscher Sprache erhalten hat ("Staubzunge").  Goldegg im Pongau, Bruck im Pinzgau In ihrem im Otto Müller-Verlag erschienen neuen Werk erzählt Sukare vom Umgang des fiktiven Ortes Stumpf mit...

  • 18.04.19
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Lokales
Karl Melba und Edda Peter haben für den Gedenkstein für mehr als 60 Tote am Kordon gekämpft.

Kordonsiedlung
Endlich kommt der Gedenkstein für die Bombenopfer

Nach Monaten mühsamer Arbeit gibt es nun Sicherheit: Die Kordonsiedlung bekommt einen Gedenkstein. PENZING. Seit August vergangenen Jahres kämpfen Edda Peter und einige ihrer Nachbarn für einen Gedenkstein, der in der Kordonsiedlung am Fuße des Satzberges aufgestellt werden soll. Vor 74 Jahren befand sich dort, wo heute ein Campingplatz ist, ein stillgelegtes Wasserreservoir. Das Gebäude wurde in den Kriegsjahren als Luftschutzbunker verwendet. Am 26. Juli 1944 gab es einen Bombenalarm....

  • 09.04.19
Politik
Wiener Rathaus, Hauptturm. Entwurf für eine temporäre Gedenkinstallation. Umhüllung des Gerüstes mittels bedruckbarer Sandstrahlnetze. 2019 ©: Memory Gaps
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Kunstinstallation Wiener Rathaus
Bernsteins Tränen auf dem Wiener Rathaus

Die digitale Kunstinitiative Memory Gaps legt einen Entwurf für die Gestaltung des umhüllten Hauptturmes des Wiener Rathauses vor. Äußerer Anlass des künstlerischen Entwurfes sind die in Kürze beginnenden Renovierungsarbeiten am Hauptturm des Wiener Rathauses. Während der Arbeiten an der Fassade, die Informationen zufolge bis etwa Jahresende 2019 andauern könnten, empfiehlt Memory Gaps eine Gestaltung der Oberfläche des Baugerüstes. Aufgrund der Gerüsthöhe am 98 Meter hohen Hauptturm (mit...

  • 01.04.19
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Leute
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Buchpräsentation
Eine ganz besondere Buchpräsentation - "Sehr geehrtes Fräulein Reli!"

Der Maler und nunmehrige Buchautor Thomas Griessl aus Kirchbach präsentierte "Sehr geehrtes Fräulein Reli!", die Lebensgeschichte seines gleichnamigen Onkels. Anhand von 32 - im Buch nicht abgebildeten - Fotografien wird das kurze Leben eines Buben, der im Krieg alles Schöne verliert und zuletzt seinen "Heldentod" stirbt, erzählt. Der Grazer Regisseur Peter Ulrich las anlässlich der Buchpräsentation Auszüge aus dem Roman. Die Veranstaltung der Kultur-Initiative-Kirchbach im Marktgemeindeamt...

  • 28.03.19
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Lokales
Im Interview: Ernestine Hörzer erzählte den 18-jährigen HLW-Schülerinnen von ihrer Kindheit zur Zeit des Nationalsozialismus.
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HLW Feldbach
Schülerinnen machten Doku über die NS-Zeit

Diplomarbeit an der HLW-Feldbach lässt regionale Zeitzeugen zu Wort kommen. Was war es, das die NS-Ideologie ausmachte? Wieso wirkte sie so stark auf die Menschen und vor allem, wie erging es den Kindern, die in dieser Zeit von morgens bis abends mit dem Nationalsozialismus konfrontiert waren, ohne jemals etwas anderes kennengelernt zu haben? Diese und viele andere Fragen stellten sich Vera Buchgraber aus Auersbach und Ines Pichler aus Studenzen. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit tauchten die...

  • 19.03.19
Leute
Performance zu dem Schicksal zweier burgenländischer Widerstandskämpferinnen in der Nazi-Zeit
11 Bilder

Damit nie wieder Unmenschlichkeit und Menschenverachtung die Übermacht gewinnen in diesem Land.
Wiederaufnahme: Hanna und Käthe – zwei Burgenländerinnen im Widerstand

Die dokumentarische Performance rund um die Widerstandskämpferinnen Hanna Sturm (Klingenbach) und Käthe Sasso (Nebersdorf) wurde nach den hervorragenden Kritiken im November wieder aufgenommen. Mit einer Schülervorstellung und einer Abendvorstellung in der KUGA sowie einer Aufführung am kommenden Samstag im OHO in Oberwart gab bzw. gibt es damit erneut die Möglichkeit, sich mit dem Schicksal der beiden Arbeiterinnen in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander zu setzen. Gefängnis und...

  • 17.03.19
Lokales
Kinder des Kinderheims Weng im Sommer 1944.

Zeitgeschichte
Kinderheim für "Untermenschen" in Hofkirchen

1944 wollten Nazis in Weng ein fremdvölkisches Kinderheim in der Ortschaft Weng in Hofkirchen errichten. HOFKIRCHEN AN DER TRATTNACH (hb). Sie kommen aus den besetzten Ostgebieten: Polen, Russland oder der Ukraine. Hunderttausende Frauen werden eingefangen, in Viehwaggons gesteckt, um in Rüstungsbetrieben, Haushalten oder als Feldarbeiterinnen unter oftmals unmenschlichen Bedingungen zu arbeiten. Viele der jungen Frauen werden von ihren „Besitzern“ auch als Sexsklavinnen missbraucht und...

  • 14.03.19
Lokales
LA Elisabeth Fleischanderl

Jahrestag Anschluss Österreichs
"Mehr gegen Rechtsextremismus tun"

TIROL. Am 12. März 1938 erfolgte mit dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht der Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich. LA Elisabeth Fleischanderl fordert mehr Engagement im Bereich der Aufklärung und politischen Bildung. "Am heutigen Tag erinnern wir daran, dass trotz des militärischen, wirtschaftlichen und geistigen Niedergangs des Nationalsozialismus 1945, dieses Gedankengut sich immer wieder in unserem Alltag wiederfindet", Fleischanderl und führt fort: "Wenn...

  • 12.03.19
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Politik
Am Nationalfeiertag ist Tag der offenen Tür im Landhaus. Doch vorerst erforscht die Expertenkommission das "neue Landhaus" bezüglich der nationalsozialistischen Vergangenheit.

Neue Kommissionsmitglieder
Aufarbeitung der Geschichte des "Neuen Landhauses"

TIROL. Zur Aufarbeitung der Geschichte des "Neuen Landhauses" wurde eine Kommission gegründet, für die nun neue Mitglieder feststehen. Sie haben als Aufgabe, die Planungs-, Bau- und Nutzunggeschichte zu erforschen, im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus.  "Es ist wichtig, sich dieser Zeit zu stellen"Die Kommission wird auch von Landeshauptmann Günther Platter stark befürwortet. Er sieht das "alte" wie auch das "neue" Landhaus als Teil der Tiroler Geschichte. Besonders das neue Landhaus...

  • 06.03.19
Lokales
Bernhard Gitschtaler bei der Lesung in Weißbriach
4 Bilder

Nationalsozialismus
Erinnern heißt auch Gerechtigkeit

Im WOCHE-Interview spricht Bernhard Gitschtaler über den Verein "Erinnern Gailtal". WOCHE: Warum war Ihre Lesung in der Alten Schmiede in Weißbriach besonders? Bernhard Gitschtaler: Es kamen viele interessierte Zuhörer. Der Raum war sehr voll und die Menschen überaus interessiert. Wie viele Bücher haben Sie inzwischen herausgebracht? Der Verein "Erinnern Gailtal" hat inzwischen vier Bücher veröffentlicht. Das Buch "Ausgelöschte Namen" erschien Ende 2015 und ist das Herzstück. Worum...

  • 05.03.19
Lokales
Gedenken: Lichtinstallationen markieren die ehemaligen Standorte der 25 Wiener Synagogen.
4 Bilder

Jüdische Vergangenheit
Erster Gedenkspaziergang in der Brigittenau

Beim ersten Gedenkspaziergang durch den Bezirk wurde an die jüdische Vergangenheit erinnert. BRIGITTENAU.  Sechs Monate. So lange dauerte die Organisation des ersten Gedenkspazierganges durch die Brigittenau, erzählt Bezirkschef Hannes Derfler. „Es sollten Fachleute vor Ort sein, denn es soll ja einen Mehrwert für die Leute haben.“ Und Experten gab es einige. Auf einer Länge von über einem Kilometer hatte der Gedenkspaziergang fünf Stationen. Rund 50 Personen spazierten, beginnend beim...

  • 04.03.19
Politik
Bildausschnitt: Serie "Eugenie Goldstern", 2019, Tusche auf Papier, 48 x 36cm“; ©: Konstanze Sailer

Memorial
"Statt der Frauen"

Anstelle der Wissenschafterinnen Martha Geiringer, Elsa Bienenfeld sowie statt der Künstlerinnen Ruth Maier, Helene Taussig und Adele Jellinek, die Opfer der NS-Diktatur wurden, sind nach den Wissenschaftern Eberhard Clar, Robert Lach, Oswald Thomas und nach den Künstlern Franz Nabl, Richard Billinger und Josef Thorak, die sich mit dem NS-Regime bestens arrangierten, heute noch Straßen in Österreich benannt. Zu den Memorials 2019 von Memory Gaps ::: Erinnerungslücken: 1. bis 31. Januar...

  • 04.03.19
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Lokales
Harry Merl erzählte den Schülern der NMS Hartkirchen von den Schrecken des Nationalsozialismus.
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Erinnerungsarbeit
Zeitzeuge Harry Merl zu Gast an der NMS Hartkirchen

„Es ist wichtig, dass Jugendliche mehr von dieser Zeit erfahren, damit so etwas nie wieder passiert!“, erklärte der Zeitzeuge Harry Merl bei seinem Besuch in der NMS Hartkirchen. HARTKIRCHEN. 50 Schüler der 4. Klassen der Neuen Mittelschule Hartkirchen hatten die einmalige Gelegenheit, einen Zeitzeugen des Nationalsozialismus persönlich zu empfangen und Einblick in seine bewegende Lebensgeschichte zu gewinnen. Harry Merl kam in Begleitung seines Enkels Pascal Merl, der intensiv an der...

  • 19.02.19
Lokales
NR Christian Kovacevic erinnerte an die Gräuel des Austrofaschismus und des Nazi-Regimes vor dem Gedenkstein für die Opfer des Faschismus und zahlreichen Genossen in Wörgl.

85. Jahrestag der Februarkämpfe '34
SPÖ Wörgl gedachte Opfern des Faschismus

85 Jahre nach den Februarkämpfen, die 1934 auch in Wörgl tobten, gedachten die Sozialdemokraten den Opfern des Faschismus und erinnerten an die Gräuel der totalitären Regime. WÖRGL (nos). Den Opfern im Kampf gegen den Faschismus gedachte die SPÖ-Ortsgruppe Wörgl am Dienstagabend, den 12. Februar vor dem Mahnmal im Park des Bahnhofsvorplatzes. Vor 85 Jahren war Wörgl einer der westlichsten Schauplätze der Februarkämpfe 1934, dem Bürgerkrieg zwischen Christlich-Sozialer "Vaterländischer...

  • 13.02.19
Lokales
Vom Brigittaplatz bis zur Karajangasse wird die Geschichte der Juden in Wien aufgearbeitet.
4 Bilder

Gedenkspaziergang
Auf den Spuren der jüdischen Vergangenheit

Im Rahmen eines Gedenkspazierganges durch den 20. Bezirk wird an die jüdische Vergangenheit erinnert. Mit dabei sind Experten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Bezirksvorsteher Hannes Derfler BRIGITTENAU. Blickt man auf die Geschichte Wiens zurück, war sie schon immer durch Personen unterschiedlicher Herkunft und Religion, wie der Jüdischen Gemeinschaft, geprägt. Besonders in der Brigittenau spürt man heute noch den Zeitgeist des frühen 20. Jahrhunderts. Bevor der Faschismus in...

  • 29.01.19
Lokales

Sonntag, 3. Februar im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim - Öffentliche Begleitung

Im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim wird immer am ersten Sonntag im Monat von 14:30 bis 16:00 Uhr eine öffentliche Begleitung durchgeführt. Zwischen 1940 und 1944 war Schloss Hartheim eine Tötungsanstalt der Nationalsozialisten. Rund 30.000 Menschen – psychisch kranke und behinderte Menschen, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter/innen – wurden hier als „lebensunwertes Leben“ mittels Gas ermordet. In dem geführten Rundgang durch die Ausstellung „Wert des Lebens“ und die Gedenkstätte werden...

  • 22.01.19
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Leute
<f>Johann und Gerti</f> Gfrerer mit Tochter (li.) und Bildungswerksleiterin Hilde Baumgartner (re.).

Das Lammertal in der Zwischenkriegszeit
"Soll ma drüber reden?" Die 1930er Jahre waren auch im Lammertal eine heikle Angelegenheit.

ABTENAU. "Wia´s woa in Abtenau, wia da Hitler kemma is" Unter diesem Motto lud das Bildungswerk Abtenau mit Leiterin Hilde Baumgartner zu einem Vortrag mit Johann Gfrerer ein, der sich im Vorfeld alte Protokolle und Chroniken vornahm und mit Zeitzeugen sprach. Das Pfarrzentrum war voll, das Interesse am Thema groß. Die Besucher erfuhren über die bittere Armut der Zwischenkriegszeit, in der es etwa nur hin und wieder Geld für notwendige Baumaßnahmen gab. So wurde beim Straßenbau im Lindenthal...

  • 25.12.18