Deutsche Sprache
"Deutschkenntnisse sind die Grundlage der Integration"

Pettenbachs Vizebürgermeister Michael Gruber.

Geht es nach Pettenbachs Vizebürgermeister Michael Gruber (FP), sprechen im Bezirk Kirchdorf aktuell 853 der insgesamt 4.337 Pflichtschüler nicht Deutsch als Muttersprache. Das sind rund 19,7 Prozent. Noch im Schuljahr 2010/11 waren es 742 von 4.670 Schülern, also etwa 15,9 Prozent. Für ihn führt dieser Anstieg zu "weitreichenden Sprach- und Integrationsproblemen".

BEZIRK KIRCHDORF. Diese "Probleme" wirken sich auch auf die Ausgaben im Sozialsystem aus. Gruber fordert daher, dass "die Schulsprache Deutsch endlich gesetzlich verankert wird". Für ihn ist das "rasche Erlernen" der deutschen Sprache die Grundvoraussetzung für Integration sowie den Erfolg in Schule und Beruf. "Gleichzeitig bleibt es in vielen Bereichen die größte Herausforderung", sagt Gruber.

Deutsch am Schulgelände

Seiner Meinung nach soll auch außerhalb der Unterrichtszeiten Deutsch am Schulgelände gesprochen werden "müssen". "Mit dieser Maßnahme würde ein wertvoller Beitrag zur besseren Integration, Leistungsförderung und Kommunikation in unseren Bildungseinrichtungen geleistet", sagt Gruber.

Zweites Kindergartenjahr

Ein verpflichtendes zweites Kindergartenjahr für Kinder mit Sprachdefiziten würde einen ebenso wertvollen Beitrag leisten. Zudem müsse der Erhalt und Ausbau der Deutschförderklassen weiter vorangetrieben werden.

Drei von vier Schülern

In ganz Oberösterreich wachsen aktuell übrigens knapp 28,7 Prozent der Pflichtschüler mit anderen Muttersprachen außer Deutsch auf. "Drei von vier Schülern mit nicht-deutscher Muttersprache benötigen in Oberösterreich außerdem eine zusätzliche Sprachförderung, um dem Unterricht ausreichend folgen zu können", sagt Gruber.

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