Karl Kammerhofer: "Wirtschaftsministerium soll nach Oberösterreich übersiedeln"

Karl Kammerhofer, Erstgereihter der "Liste Pilz" in den Bezirken Gmunden, Kirchdorf, Steyr und Steyr-Land.
  • Karl Kammerhofer, Erstgereihter der "Liste Pilz" in den Bezirken Gmunden, Kirchdorf, Steyr und Steyr-Land.
  • Foto: Liste Pilz/Kammerhofer
  • hochgeladen von Martina Weymayer

BEZIRK. Die Übersiedlung des Wirtschaftsministeriums nach Oberösterreich fordert der Gründer der „Grünen Erde“, Karl Kammerhofer von der "Liste Pilz". Er erklärt: "Diese Übersiedlung ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern sie könnte wieder jene Identität mit unserem Staat stiften, die in den vergangenen Jahrzehnten fast in jeder Gemeinde – nicht nur in Oberösterreich – verloren ging." Während es früher in jedem Ort einen Gendamerieposten, ein Postamt, einen Kramer, den Bäcker, den Fleischhauer, eine Bank, den Wirt und eventuell den Bahnhofsvorstand gab, sind heute laut Kammerhofer bei uns im Traunviertel die meisten dieser „heimatlichen Institutionen“ verschwunden. "Die kleinen staatlichen Dienststellen wurden ersatzlos gestrichen, internationale Handelskonzerne findet man mit großen Märkten am Stadtrand, die vielen netten kleinen Geschäfte – die auch der dörflichen Kommunikation dienten - wurden ausgelöscht bzw. durch Automaten oder Tankstellenshops am Ortsrand ersetzt", sagt Kammerhofer. "Die Folge: Viele kulturell gewachsene Gemeinden wurden auf diese Weise `entvölkert´ und werden im südlichen Oberösterreich durch leerstehende Zweitwohnsitze und Appartementbauten verschandelt. Meine Initiative – und die der Liste Pilz – würde zu einer starken wirtschaftlichen Entwicklung Oberösterreichs führen und könnte gut ausgebildeten jungen Einheimischen Chancen eröffnen, nicht in die großen Bevölkerungszentren auswandern zu müssen."

Die LISTE PILZ und Kammerhofers Engagement im Parlament sollen "jene Maßnahmen initiieren, die wieder zu einer Rückeroberung unserer Heimat für unsere Bevölkerung führen. Wir gehen davon aus, dass beschäftigungsstarke Bundesdienststellen am Land – einfach schon aus marktwirtschaftlichen Gründen – wieder zu der notwendigen Belebung unserer Gemeinden führen würden", ist Kammerhofer sicher.

Karl Kammerhofer hat insgesamt drei Initiativen ausgearbeitet, die sich - wie er sagt - "für Oberösterreich sehr positiv auswirken würden". Mehr darüber nachlesen kann man auf https://listepilz.at/karl-kammerhofer

Mehr Beiträge zur Nationalratswahl 2017 in Österreich finden Sie in unserem Themen-Channel!

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen