Grüne Kirchdorf
"Kommunikation ist das Um und Auf"
- Die Grüne Bürgermeister-Kandidatin Judith Oberdammer mit Landessprecher Stefan Kaineder.
- Foto: Staudinger
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"Was in der Vergangenheit liegt, soll vergangen sein. Der Fokus muss in Kirchdorf jetzt auf die Zukunft gerichtet sein. Dafür brauchen wir den gemeinsamen Einsatz aller Fraktionen und ein neues politisches Miteinander", sagt Judith Oberdammer. Sie ist die Kandidatin der Grünen für die Bürgermeisterwahl am 17. November in Kirchdorf.
KIRCHDORF. Derzeit gibt es in den 438 Gemeinden in Oberösterreich nur einen Grünen-Bürgermeister in Attersee. Judith Oberdammer aus Kirchdorf möchte die zweite Bürgermeisterin werden. Sie sagt: "Sollte ich in das Amt gewählt werden, kann ich nichts versprechen. Nur soviel: ich werde mein Bestes geben und für die Menschen in meiner Stadt da sein. Ein gutes Miteinander ist mir ganz wichtig. Es braucht verbindende Kräfte. Nur gemeinsam können wir etwas bewegen. Die Kommunikation ist für mich dabei das Um und Auf."
Die geborene Kirchdorferin ist studierte Pharmazeutin. In den vergangenen drei Jahren war sie Stadträtin und Obfrau des Ausschusses für Umwelt, Kultur und Integration. Für Landessprecher Stefan Kaineder hat Oberdammer das Rüstzeug für das Amt der Bürgermeisterin. Er sagt: "Ich denke, dass sie gute Chancen hat. Sie kann gut mit Menschen. Auch als Pharmazeutin hat sie mit Menschen zu tun, die Hilfe brauchen. Da gilt es immer wieder, Lösungen zu finden. Judith ist zugänglich und stark bei der Umsetzung von Projekten. So habe ich sie kennengelernt."
"Brauchen Mobilitätswende"
Die Grünen sehen bei der Wahl in Kirchdorf eine Chance, die genutzt werden muss. "Die Stadt braucht mehr von dem, was die Menschen verbindet, und weniger von kleinteiligen parteipolitischen Streitereien. Es muss wieder um die Menschen gehen", so die Mutter von zwei Kindern, die auch die Mobilitätswende in Kirchdorf vorantreiben möchte. "Das oberste Gebot dabei ist der Ausbau der Radinfrastruktur in und rund um Kirchdorf, vor allem im Zuge von Straßensanierungen, Neugestaltungen von Verkehrswegen und der Anbindung an neue Siedlungen." Abseits der infrastrukturellen Herausforderungen, die es in den kommenden Jahren zu lösen gilt, wird es vor allem darum gehen, das Miteinander zu stärken. Ein Herzensprojekt von Oberdammer ist das Integrationshandbuch für Kirchdorf. Unter dem Titel "Miteinander gut leben" arbeitet ein fraktionsübergreifender Arbeitskreis an diesem Handbuch für das gesellschaftliche Zusammenleben und zur Förderung der Sensibilität für Integration und Inklusion."
Am 17. November wird in der Bezirkshauptstadt gewählt. Für die Bürgermeisterkandidatin der Grünen, Judith Oberdammer, ist klar: Wir brauchen das Verbindende, ein neues politisches Miteinander. Ich will auch keinen 'grauslichen' Wahlkampf führen. Ich möchte nicht auf andere hinschlagen – das bin ich nicht und das kann ich auch gar nicht. Ich bin dafür, dass wir bei Problemen, gemeinsame Lösungen finden."
- Grüne Landessprecher Stefan Kaineder.
- Foto: Staudinger
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"Kirchdorf braucht einen Neustart"
Stefan Kaineder, Landessprecher der Grünen: "In Zeiten wie diesen braucht Kirchdorf einen Neustart, losgelöst von parteipolitischem Hickhack. Für die Bürger von Kirchdorf wäre es ein großer Gewinn, eine Grüne Bürgermeisterin im Rathaus zu wissen, die großen Wert auf das Miteinander sowie eine Politik der Zukunft legt und für die das Wohl der Stadt und ihre Menschen, sowie ihrer Umwelt an erster Stelle steht."
Warum es überhaupt zu einer Bürgermeisterwahl in Kirchdorf kommt? HIER mehr dazu!
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