29.11.2017, 00:00 Uhr

Gemeinde Klaus: den sanften Tourismus stärken

Klettern und Bungee-Jumping an der Staumauer in Klaus an der Pyhrnbahn (Foto: TVB Pyhrn-Priel)

Wandern, Klettern und in Zukunft vielleicht auch Mountainbiken: Touristische Angebote sollen in Klaus attraktiviert werden.

KLAUS. Sanfter Tourismus hat unter anderem zum Ziel, so wenig wie möglich auf die Natur einzuwirken, um sie möglichst nah und ursprünglich zu erleben. Die herrliche Naturlandschaft in Klaus beziehungsweise in Steyrling bietet sich hier besonders gut an. In der Gemeinde will man dieses Potenzial in Zukunft noch besser als bisher nutzen. Nicht nur Gäste, sondern auch die Einheimischen sollen von den Verbesserungen der touristischen Infrastruktur profitieren. "Unser Gemeindegebiet ist ideal fürs Wandern geeignet", sagt Bürgermeister Rudolf Mayr. Im Zuge des Wanderwegeprojektes des Pyhrn-Priel Tourismus wurden die beliebtesten Wanderrouten in der Gemeinde aufgenommen. Diese werden instandgesetzt und teilweise neu beschildert. Ein Beispiel ist der Fischersteig rund um den Stausee, der noch attraktiver werden soll. "Eigentlich ist das eine Tagestour", sagt Mayr. "Man könnte jedoch auch zwei Etappen draus machen, mit einer kleinen Runde beim Elisabethsee."

Klettern an der Staumauer

An der Staumauer gibt es Kletterrouten, die sich allerdings im Dornröschenschlaf befinden. Gemeinsam mit dem Tourismusverband sowie dem Besitzer der Kletterrouten, der Firma Haidlmair, will man diese Klettermöglichkeiten nun wieder attraktivieren. Im Gespräch ist auch ein neuer Klettersteig in dem Bereich.

Legal mountainbiken

Der Bürgermeister äußerst noch einen weiteren vorsichtigen Wunsch: das Schaffen von Mountainbikestrecken. "Mein Ziel wären zwei, drei legale Möglichkeiten für Biker", so Mayr, der gleichzeitig betont: "Für die Grundbesitzer dürfen daraus keine Probleme entstehen."

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