Nach der Arbeit sollst du ruh’n oder ...
Lustiges Kegerl, Kienberg und ein unbekannter Hügel
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„Nach der Arbeit sollst du ruh’n oder tausend Schritte tun.“
Diesem etwas abgeleiteten Spruch folgend, entscheiden wir uns, nach unserem Job „einige tausend Schritte“ in der frühlingshaften Sonne bei Micheldorf in Oberösterreich zu wandern. Schnell sind unsere Sachen gepackt und los geht es in das wunderschöne Kremstal.
MICHELDORF. Wir fahren auf der Pyhrnpass Straße durch Kirchdorf und Micheldorf, biegen im Ortsteil Hilbing links in den Wienerberg ein. Der Parkplatz am Oberen Wienerberg liegt direkt neben einer Bushaltestelle und ist groß genug für einige PKW. Heute sind wir das zweite Auto und können uns den Platz aussuchen.
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Auch dieses Mal starten wir mit kleinem Gepäck und folgen der Forststraße Richtung Süden. Es geht leicht bergauf bis zum Waldrand und wir nehmen hier die linke Straße. Fast 1,5 km zieht sich die Forststraße Richtung Osten, vorbei an unzähligen aufgeblühten Schneerosen links und rechts des Weges. Schon gibt es für Fr. Nomadin kein Halten mehr und die Schneerosen werden auf alle möglichen Arten fotografiert. Mit den Worten „da kommen wir eh nochmal vorbei“, kann sie von den Schneerosen weggelockt werden und so wandern wir wieder weiter, bis wir uns an einer Sperre samt Infotafel „Achtung Bergbaugebiet“ befinden.
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Nun beginnt rechtsseitig der Wanderweg, der uns schrittweise und ziemlich hurtig nach oben führt. Es gibt keinerlei gewohnte Beschilderung bzw. Markierungen, nur einige „Stoamandl“ und rötlich gestrichene Eisenstangen, die uns den Weg weisen.
Der Weg ist jedoch derart ausgetreten, dass keinerlei Markierungen notwendig wären.
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Das Wegerl schlängelt sich zickzack durch den Wald, bevor wir nach etwa einem Kilometer den Gipfel des „Lustigen Kegerls“ vor uns haben. Es wirkt, als ob man auf diesem Hügel noch ein kleineres Hügerl draufgepackt hätte.
Oben angekommen treffen wir auf ein einfaches Holzkreuz, ein extravagantes Designerbankerl namens „Lustiges Bankerl“ sowie einen einfachen Stuhl vor der wunderbaren Aussicht. Fr. Nomadin ist sofort schwer begeistert und der erste Anstieg hat sich schon einmal für sie so richtig gelohnt. Im Einschubfach für das Gipfelbuch entdecken wir auch eine Flasche Jägermeister zwecks Stärkung. Wie wir finden, eine tolle Idee eines Wanderfreundes.
Da wir aber selber eine Stärkung im Flachmann mittragen, „verschonen“ wir den Jägermeister für nachfolgende Wanderer, knipsen die tolle Aussicht und machen uns wieder auf den Weg.
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Dieser führt gegenüber des Aufstieges erstmal für einige Meter etwas steiler bergab, bevor es langsam wieder, Step by Step, den Wald Richtung Kienberg hochgeht. Viel Laub liegt über dem Wegerl und dieser ist hier wesentlich schwerer zu erkennen, als anfänglich.
Am Weg nach oben queren wir zwei Forststraßen. Der Zweiten folgen wir bis zum Ende und nehmen den weiteren Wanderweg links, nun wieder bergwärts.
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Am Höhenrücken angekommen, sehen wir weitere Wege, die von der südlichen Seite hochkommen.
Wenige Meter später stehen wir am Gipfel des Kienberg, der ein, auf dem Felsen montiertes, Holzbankerl besitzt. Erst kurze Zeit später entdecken wir das aus Ästen gebundene Gipfelkreuz, dass unauffällig in den dicken Verzweigungen des Baumes verankert wurde. Die Aussicht ist hier hinreißend auf die umliegende Bergwelt und hinunter ins Tal.
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Wir sind hier heroben alleine und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen, diesmal ohne böe-artigem Wind, essen ganz gemütlich einen Riegel und schießen noch einmal Unmengen an Fotos.
Etwa 15 min. später kommen auf unserem Abstiegsweg drei weitere Wanderer hier hoch und wir machen Platz, um auch ihnen das herrliche Platzerl zu gönnen.
Nun folgt, aus unserer Sicht, der schönste Abschnitt dieser Runde. Der Weg zieht sich etwa 1,8 km immer am Höhenrücken des Kienberges entlang, jeweils mit traumhaften Ausblicken Richtung Naturschutzgebiet Totes Gebirge und Nationalpark Kalkalpen. Das Wegerl ist trocken und wunderbar weich zu gehen. Die Sonne scheint und nur die Vögel sind zu hören.
Zirka 1,3 km nach dem Kienberg-Gipfel stehen wir wieder auf einer kleinen Anhöhe samt Vermessungsmarkierung und Holzbankerl, diesmal jedoch ohne einer Bezeichnung bzw. Namensnennung. Auch hier heroben genießen wir wieder eine tolle Aussicht Richtung Süden.
Wer den Namen dieser Erhebung weiß, darf sich gerne bei uns melden, damit wir dies ergänzen können!!!
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Wir halten uns nicht lange auf und nehmen den letzten halben Kilometer bis zum Wendepunkt in Angriff. Wir queren nochmals eine Forststraße, folgen dem Wanderweg gegenüber leicht bergauf, der nach kurzer Zeit zu einem Forstweg wird.
Man erkennt nun Spuren eines größeren Gefährtes, mit welchen erst kürzlich Waldarbeit erledigt wurde.
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Am Wendepunkt dreht die Forststraße rechtsseitig ab, der wir nun, wieder im zugigen Wind, der uns hier aus dem Tal bei Kirchdorf herauf bläst, folgen. Der Straße etwa 20 min. folgend, erreichen wir wieder den Aufstiegsweg, nehmen diesen nun talwärts und erreichen kurze Zeit später unseren den Parkplatz am Wienerberg.
Selbstverständlich musste ein Abschlussbierchen genossen werden und wir besinnen uns der letzten Tour hier, wo wir in Schlierbach perfekt gegessen haben.
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Bei einer extra kross gebratenen „Blunz’n“, einem Cordon Bleu und süffigem Gösser lassen wir den Tag auch kulinarisch ausklingen im Gasthof Schröcker direkt unterhalb des Stifts.
Mehr Infos
Wer diese Wanderung eventuell nachwandern möchte, dem bieten wir im gleichnamigen Beitrag auf unserer Homepage unten in den Details GPS-Dateien (GPX, KML) zum Download an.
Über ein [GEFÄLLT MIR] im Anschluss an diesen Beitrag freuen wir uns immer. 😉
Selbstverständlich würde uns auch eure Meinung zur Wanderung interessieren.
genießt das Leben 🤪 und
BLEIBT GESUND 🙏🏽
es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉
🙏 wer mehr über unsere Unternehmungen wissen will, folgt uns auf 🙏
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