05.04.2017, 14:24 Uhr

Neue Broschüre „Menschen im Stift Kremsmünster“

P. Bernhard Eckerstorfer, Frater Claudio Lavallen, Melanie Wagenhofer, Abt Ambros Ebhart (von links)

„Wir möchten das Stift Kremsmünster von Innen zeigen. In diesem Heft wird aus dem Kloster geplaudert“, erklärte Abt Ambros Ebhart am Dienstag bei der Präsentation der neuen Broschüre „Menschen im Stift Kremsmünster“, zu der sich zahlreiche Gäste im Wintersaal des Kaisertraktes eingefunden hatten.

KREMSMÜNSTER. „Das Stift ist als geistliches Zentrum ein Ort, der Menschen braucht, die ihn gestalten, beleben und geistliche Botschaft vermitteln. Das sind zum einen die Mönche, die das geistliche Zentrum durch das Gebet tragen und stärken, das sind aber auch die Menschen, die im Geist mitleben und die Botschaft weitertragen.“

In der Broschüre werden auf knapp 80 Seiten Ordensmänner ebenso porträtiert wie Mitarbeiter des Stiftes: Pater David, der in der Seelsorge seine Erfüllung gefunden hat; Pater Altman, der neben Gott auch für die Musik lebt; Schwester Lydia, die als Sekretärin schon mehrere Äbte begleitet hat; Frau Abel, die in Kremsmünster aufgewachsen ist, hier jeden Sonntag zur Kirche geht und heute die Küche leitet; Organistin Prof. Ingrid Achleitner, die sich nachts in der Kirche einsperren lässt, um in Ruhe üben zu können. Schüler und Absolventen kommen zu Wort, ein Gast, der im Kloster eine Auszeit verbracht hat, berichtet von seinen Erfahrungen. Das Stift Kremsmünster als Ort des Gebetes und des Rückzuges, aber auch als Wirkungsstätte, Arbeitsplatz und Wirtschaftsfaktor in der Region.

„Bei allen, denen ich im Zuge meiner Recherchen begegnet bin, hat man die große Verbundenheit mit dem Stift gespürt“, berichtete Autorin Melanie Wagenhofer, die das Heft gemeinsam mit fr. Claudio Lavallen (Layout) gestaltet hat. Am mönchischen Leben in Kremsmünster habe sie besonders beeindruckt, so Wagenhofer, dass hier jeder sein dürfe, wie er möchte: „Individualität wird hier groß geschrieben.“

P. Bernhard Eckerstorfer, Pressesprecher und Initiator des Projektes, betonte, dass bewusst eine Person von außen das Leben im Stift Kremsmünster beleuchten sollte. „Wir haben der Autorin dabei freie Hand gelassen. Auf einen Wordrap mit Abt Ambros, der übrigens heuer sein zehnjähriges Amtsjubiläum feiert, wären wir Patres wohl nicht gekommen.“

Das Heft bietet neben den Porträts auch einen Gang durch die Geschichte und das Haus selbst und liegt kostenlos im Stift und bei der Landesgartenschau auf.

Fotos: Stift Kremsmünster, Kerschbaumer
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.