22.11.2017, 08:57 Uhr

Die Streusalzlager sind aufgefüllt

Sieben eigene Räum- und Streufahrzeuge, sowie sechs externe Fahrzeuge sind bei der Straßenmeisterei Kirchdorf auch heuer wieder im Wintereinsatz.

Der Winter kann kommen. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Kirchdorf sind gerüstet.

BEZIRK (sta). Die 550 Winterdienstmitarbeiter in Oberösterreich sind bereits in den Startlöchern, denn in den 31 Straßenmeistereien hat man sich schon während des Sommers auf den Winterdienst vorbereitet. "Winterdienst bedeutet mit den modernsten Techniken in die Zukunft zu schauen, um auf alles vorbereitet zu sein", sagt Infrastruktur-Landesrat, Günther Steinkellner.
Im vergangenen Winter gab es für die Männer in Orange von der Straßenmeisterei Kirchdorf 141 Winter-Einsatztage. 3112 Tonnen Salz und 287.700 Liter Sole wurde auf die Straßen aufgebracht. Die Streusalzlager sind auch heuer aufgefüllt. "Wir sind bestens vorbereitet. Von unseren 52 Mitarbeitern werden 30 im Winterdienst eingesetzt. In unseren sieben Salzsilos in den Gemeinden Kirchdorf, St. Pankraz, Leon-#+stein, Pettenbach und Windischgarsten lagern insgesamt etwa 1.000 Tonnen Salz und 145.000 Liter Sole.
Das Winterdienst-Koordinatenteam ist über den ganzen Winter 24 Stunden am Tag im Dienst. Sie überwachen das Wetter und koordinieren die Einsätze. Von der Austro Control erhalten sie ständig die aktuellen Vorhersagen", so Dienststellenleiter Raffael Gittmaier, der an die Verkehrsteilnehmer appelliert. "Wir geben unser Bestes, jedoch muss auch der Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag leisten. Auch mit noch kürzeren Umlaufzeiten werden wir nie sommerliche Fahrverhältnisse herstellen können. Ich rate dazu, einfach 10 bis 15 Minuten früher loszufahren.

"Klimawandel ist Fakt"

Der Winterdienst 2016/17 verursachte in Oberösterreich Kosten in der Höhe von 19,8 Millionen Euro. Langfristige Prognosen für den Winter 2017/2018 sind, laut den Experten von Blue Sky Wetteranalysen aus Attnang-Puchheim noch nicht möglich. Durchschnittlich werden die Winter in Zukunft jedoch milder. „Die Klimaerwärmung ist ein Fakt. Auch im Winter werden die Temperaturen steigen. Dies bedeutet weniger Tage mit Frost und Schneefall", so der Geschäftsführer von Blue Sky, Wolfgang Traunmüller, laut dem es aber zwischen den milden Wintern auch wieder extremere geben wird.

Fotos: Strassenmeisterei Kirchdorf
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