23.08.2016, 10:20 Uhr

Stranger Things: Mit diesen Hörbücher lässt sich Wartezeit auf Staffel 2 überbrücken

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Mit der Mystery-Grusel-Serie Stranger Things ist dem Streaming-Dienst Netflix ein echter Hit gelungen. Das Format begeistert seit einigen Wochen die Zuschauer und spricht dabei vor allem Fans der 80er Jahren an. Gerade Menschen, die mit den Filmen und Büchern von Steven Spielberg, Stephen King oder John Carpenter aufgewachsen sind, dürften bei Stranger Things viele Erinnerungen an ihre Kindheit bekommen. Die Serie spielt in den 80er Jahren in einer ruhigen amerikanischen Kleinstadt. Als eines Tages ein Junge verschwindet, findet die Ruhe jedoch ein plötzliches Ende. Angeführt vom Sheriff der Stadt machen sich die Bewohner auf die Suche nach dem Jungen. Gleichzeitig bleiben auch dessen Freunde nicht untätig und stellen ebenfalls Ermittlungen an. Sie stoßen schließlich auf ein geheimnisvolles Mädchen, das der Schlüssel zu dem Verschwinden sein könnte.

In insgesamt acht Folgen erzählt Stranger Things eine spannende aber für nicht wenige Zuschauer auch zu kurze Geschichte. Viele Fans der Serie warten bereits schon sehnsüchtig auf die zweite Staffel, die aber vor 2017 nicht mehr kommen dürfte. Zum Glück kann man sich die Wartezeit aber mit anderen Geschichten verkürzen. Neben thematisch ähnlichen Büchern und Hörbüchern empfehlen sich beispielsweise auch die Werke, die den Serienmachern als Inspirationsquelle gedient haben.

Stephen King - Es


Der Roman Es von Autor Stephen King ist ohne Zweifel eine der bekanntesten Horror-Geschichten der Welt und einer der Hauptgründe dafür, warum King heute als König des Horrors angesehen wird. Die Geschichte spielt ähnlich wie Stranger Things in einer amerikanischen Kleinstadt. In dieser kommt es wiederholt zu mysteriösen Morden an Kindern. Als diese sich häufen, beschließt eine Gruppe von Außenseitern, dem Killer auf die Spur zu kommen.

William Peter Blatty - Der Exorzist


Ähnlich wie Es ist auch der Exorzist ein Horror-Klassiker, wobei viele Menschen mit dem Titel vor allem den gleichnamigen Film verbinden. Die Filmhandlung basiert jedoch auf dem Roman von William Peter Blatty, der auch das Drehbuch zum Film geschrieben hat. Sowohl im Film auch im Buch dreht sich die Handlung um das kleine Mädchen Regan, das sich in eine zunehmend verstörende Richtung verändert. Als klar wird, dass Regan von einer dämonischen Kreatur besessen ist, liegt es an den beiden Jesuiten Damien Karras und Joseph Dyer, die Seele des Mädchens zu retten, bevor es zu spät ist.

Megan Abott - Dare Me


Megan Abotts Roman Dare Me stellt eine Gruppe von Mädchen in den Mittelpunkt, die angeführt von Beth die Königinnen ihrer High-School sind. Eines Tages kommt eine neue, junge Lehrerin an die Schule und die Hierarchie der Gruppe beginnt sich zu Beths Schrecken immer stärker zu verändern. Plötzlich scheinen alle ihre Freundinnen der neuen Lehrerin zu folgen. Als die neue Gruppe schließlich in den Fokus einer Polizeiermittlung anlässlich eines Selbstmordes gerät, hat Beth genug und will der Sache selbst auf den Grund gehen.

Ransom Riggs - Die Insel der besonderen Kinder


Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs ist ähnlich wie Stranger Things ein modernes Werk, das aber auch aus den 80er Jahren stammen könnte. Der Roman erfreut sich dabei nicht nur bei Lesern großer Beliebtheit. Auch in Hollywood ist man auf Die Insel der besonderen Kinder aufmerksam geworden und bringt im Oktober eine Verfilmung in die Kinos. Im Zentrum der Geschichte steht der junge Jacob, der von seinem Großvater viele Jahre lang Schauergeschichten über eine geheimnisvolle Insel gehört hat. Mit 15 Jahren nimmt er die Insel schließlich selbst in Augenschein und muss feststellen, dass sich dort ein Geheimnis verbirgt, von dem selbst sein Großvater nicht hätte träumen können.

A. J. Grayson - Boy in the Park


Boy in the Park greift auf eine ähnliche Prämisse wie Stranger Things zurück. Als in San Francisco am helllichten Tage ein kleiner Junge entführt wird, tappt die Polizei zunächst im Dunklen. Trotz des einzigen Augenzeugen Dylan bleibt der Junge wie vom Erdboden verschwunden. Daraufhin entschließt sich Dylan selbst, Nachforschungen anzustellen und den Vermissten zu finden. Bei seiner Suche stößt er immer tiefer in das kalifornische Hinterland vor, während gleichzeitig seine eigenen Albträume stärker werden.
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