17.11.2016, 10:31 Uhr

Sommerurlaub am Wilden Kaiser beliebter denn je

Der Sommerurlaub in der Region Wilder Kaiser boomt. (Foto: TVB Wilder Kaiser)
BEZIRK KITZBÜHEL (red.). In der Sommersaison 2016 wurden in den vier Kaiserorten erstmals – und das hauchdünn – die Marke von 1 Mio. Übernachtungen überschritten. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 7,1%, zum Sommer 2013 gar um 26%. Erstmals wurden in einem Tourismusjahr auch mehr als zwei Millionen Übernachtungen erzielt: 2.027.866 waren es in den letzten beiden Saisonen.

Wachstum am deutschen Markt

Wachstumstreiber ist ganz klar der deutsche Markt mit 69.646 Übernachtungen mehr (+10,2 %). Auch Österreicher (+7.182 Üb, +13,1 %) und Schweizer (+1.037 Üb, +3,1 %) nächtigten verstärkt. Rückgänge gab es bei den niederländischen (-5.413 Üb, -10,5 %) und belgischen (-2.372, -14 %) Übernachtungen, allerdings nach starken Zuwächsen im letzten Jahr. Großbritannien blieb stabil (-145, -0,4 %). Die Zuwächse verteilten sich relativ gleichmäßig auf alle Kategorien.
Besonders erfreulich ist das starke Nächtigungsplus im Oktober (+ 12.643, + 16,1 %), das trotz kühl-nassem Wetter und einiger geschlossener Häuser in Scheffau (auf Grund zweier Großbaustellen) erreicht werden konnte. Die Premieren der FamilienHerbstWochen und das Blasmusikfestival haben neben den etablierten Events Alpenländischer Musikherbst und Tour de Tirol sicher dazu beigetragen.

Turbo "Bergdoktor"

Hans Adelsberger, Obmann des TVB Wilder Kaiser, dazu: „Unser Sommerangebot am Wilden Kaiser, von Bergerlebniswelten bis KaiserJet, ist ausgezeichnet, deshalb wachsen wir seit Jahren deutlich über dem Tirolschnitt. Dank einem allgemeinen Trend zum Sommerurlaub in den Bergen und unserem Turbo „Bergdoktor“ wird die Nachfrage wohl weiterhin steigen. Leider verkaufen wir uns oftmals noch zu billig, jetzt besteht die einmalige Chance auf eine bessere Preisdurchsetzung im Sommer. Als Tourismusverband sind wir gefordert, die Gästeströme so zu lenken, dass es für sie und die Einheimischen angenehm und individuell bleibt.“
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