Möbelbranche
Rutar investierte 2,5 Millionen Euro in Klagenfurt

Am Rutar-Standort in Klagenfurt ist der Innenausbau nach internationalen Standards im Sinne des Einkaufserlebnisses ausgerichtet. | Foto: Rutar
3Bilder
  • Am Rutar-Standort in Klagenfurt ist der Innenausbau nach internationalen Standards im Sinne des Einkaufserlebnisses ausgerichtet.
  • Foto: Rutar
  • hochgeladen von Peter Michael Kowal

Der Kärntner Möbelhändler Rutar baute den Standort in der Landeshauptstadt Klagenfurt um und entspricht damit dem Zeitgeist. „Das Eigenheim gewinnt in Zeiten der Pandemie an Bedeutung“, begründet Josef Rutar.

KLAGENFURT. Die Pandemie durchkreuzte so manche Investitionspläne in der Wirtschaft. Erfreuliche Nachrichten gibt es aus der Kärntner Möbelszene zu vermelden: Der Möbelhändler Rutar schloss einen vier Monate dauernden Umbau des Standorts in Klagenfurt ab und eröffnet ihn in diesen Tagen neu.

Internationale Standards

„Wir haben uns in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dazu entschlossen, an unserer Investition in Höhe von 2,5 Millionen Euro festzuhalten“, berichtet Inhaber Josef Rutar im Gespräch mit der WOCHE Kärnten. Am Standort in der Landeshauptstadt blieb, so Rutar, kein Quadratmeter auf dem anderen. „Wir haben den Innenausbau nach internationalen Standards im Sinne des Einkaufserlebnisses ausgerichtet“, schildert Rutar.

Stellenwert des Eigenheims

Nationale und internationale Analysen bekräftigen, dass die Möbelbranche – und somit auch Rutar – vorsichtig formuliert kein Verlierer der Pandemie ist. Spätestens seit der Ausgangsbeschränkungen nimmt das Eigenheim in der Gesellschaft wieder einen großen Stellenwert ein. Auch die Kärntner sahen im Corona-Sommer beispielsweise von Reisen ab und bevorzugen es, in die eigenen vier Wände zu investieren – und kaufen neue Möbelstücke. „Dabei spielt auch die befürchtete Inflation eine Rolle. Mit einer neuen Einrichtung in der Wohnung oder im Haus weiß jeder, was er hat“, schlussfolgert Rutar.

In drei Ländern

Die aktuellen Corona-Verordnungen stellen Rutar gleich drei Mal vor Herausforderungen. „Weil wir auf die Entwicklungen in drei Ländern – Österreich, Slowenien und Italien – zu reagieren haben“, begründet Rutar. Als Beispiel nennt er Slowenien, wo alle Möbelhäuser aktuell geschlossen, Baumärkte jedoch geöffnet sind. Laut Rutar eine unverständliche Entscheidung: „In den breiten Gängen in unseren Möbelhäusern kommt es kaum zu Begegnungsverkehr.“

Internationaler Weg

Der Weg der Internationalisierung erweist sich für Kunden jedoch stets als Vorteil. Rutar trat einer Einkaufsgesellschaft mit 200 Möbelhändlern bei (siehe „Zur Sache“ unten). Was zur Folge hat, dass Rutar im Einkauf die besten Preise erzielt. „Diese besten Preise geben wir an unsere Kunden weiter“, garantiert Rutar.

ZUR SACHE
Rutar-Gruppe:
Bereits im Jahr 1961 eröffnete Rutar in Eberndorf sein erstes Einrichtungshaus in Kärnten. Heute gehört die Rutar-Gruppe zu den führenden Unternehmen im mittel- und osteuropäischen Möbelhandel und beschäftigt knapp tausend Mitarbeiter in Österreich, Slowenien und Italien. Das Familienunternehmen ist Gesellschafter der VME Union, einem Einkaufsverband mit 200 Möbelhändlern und einem jährlichen Umsatz in Höhe von über drei Milliarden Euro. Rutar vereint zwei Handelsketten (Rutar und Dipo) und verfügt mittlerweile über 17 Möbelhäuser.

Am Rutar-Standort in Klagenfurt ist der Innenausbau nach internationalen Standards im Sinne des Einkaufserlebnisses ausgerichtet. | Foto: Rutar
Josef Rutar: „Die Möbelbranche ist zumindest kein Verlierer der Pandemie.“ | Foto: WOCHE
Josef Rutar | Foto: Rutar
Anzeige
Das kompetente und freundliche Team von EET Knees berät Sie jederzeit gerne kostenlos und unverbindlich! | Foto: EET Knees
4

Unternehmen EET Knees
Ihr Photovoltaik-Spezialist in Kärnten

Das Unternehmen EET Knees in Lassendorf in der Gemeinde Magdalensberg steht für erneuerbare Energie und Qualität aus der Region sowie Verlässlichkeit und Beständigkeit. MAGDALENSBERG. Seit der Gründung im Jahr 2015 ist unser Unternehmen „EET Knees“ ein fester Bestandteil in Bezug auf PV-Anlagen und Erneuerbare Energien und DER Spezialist in Kärnten. Nach dem Motto „Die Sonne stellt Ihnen keine Rechnung“ hat sich unser Unternehmen auf alternative Energiequellen spezialisiert und in diesem...

Anzeige

Gemeinsam feiern
Lokaltipps für die Weihnachtsfeier in der Region

Ob mit den Kollegen, dem Verein oder Freunden – die Weihnachtsfeier ist die perfekte Gelegenheit, das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Wir zeigen Lokale in der Region, die den passenden Rahmen für einen stimmungsvollen Abend bieten. KÄRNTEN. Die Weihnachtszeit rückt näher und damit auch die Planung der alljährlichen Weihnachtsfeier. Ob gemütliches Beisammensein bei gutem Essen, festliches Ambiente oder ein geselliger Abend in größerer Runde: In der Region gibt es zahlreiche Möglichkeiten,...

Anzeige
Von 6. November bis 19. Dezember gibt es in der See-Villa wieder das Gansl-Menü. | Foto: See-Villa Millstatt
8

See-Villa Millstatt am See
Ganslmenü buchen und eine Übernachtung in der See-Villa gratis

Der Herbst in der See-Villa Millstatt und im Restaurant 1884 steht ganz im Zeichen von Wildspezialitäten und traditionellen Ganslgerichten.  MILLSTATT. In der See-Villa in Millstatt stehen im Herbst kulinarische Genüsse rund um Wild und Gans auf dem Programm. Noch bis 25. Oktober tischt Küchenchef Christian Unterzaucher im Seerestaurant „1884“ im Rahmen der Wildwochen Spezialitäten auf. So stehen Rehtartare, Trüffel-Piccata vom Reh, Gamsragout, gebackenes Fasanfilet, Tataki vom Hirsch und...

Anzeige

Brückenbauerin zwischen den Welten
Elisabeth Roschitz und die heilsame Kraft der Medialität

Ein Leben, geprägt von einer außergewöhnlichen Wahrnehmung, einer tiefen Verbindung zur geistigen Welt und dem stetigen Drang, Menschen in Trauer und Schmerz Trost zu spenden. Elisabeth Roschitz aus Kärnten ist kein gewöhnlicher Mensch. Sie ist ein Medium. Mit ihrer Arbeit nach den strengen Richtlinien des Englischen Spiritualismus beweist sie eindrucksvoll, dass das Leben nach dem physischen Tod nicht endet, sondern in einer anderen Form weitergeht. Und was kommt danach?Die Frage nach dem...

Anzeige
0:30

Drei-Trage-Trip
Drei Rätsel, eine Stadt: Padua zu Fuß entdecken

Viele sehen Padua nur aus dem Zugfenster, auf dem Weg nach Venedig. Schade, denn die Universitätsstadt mit achthundertjähriger Tradition will in Ruhe entdeckt werden, zu Fuß und bei Tisch. KÄRNTEN, PADUA. Irgendwann stellt einem in Padua jemand das Rätsel: Welche Stadt hat einen Heiligen ohne Namen, eine Wiese ohne Gras und ein Café ohne Türen? Die Antwort liegt auf der Hand. Das Schöne ist, dass die drei Rätsel auch als Route taugen, und zwar für drei Tage ohne Hetze. Erst Kaffee, dann...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.