Im Auftrag für Politik und Gesundheit

In guten Händen: Sportwissenschafter, Physiotherapeuten und Trainer kümmern sich um Patienten und Bewegungshungrige.
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Wo: CARDEA, 3500 Krems an der Donau auf Karte anzeigen



Er bezeichnet sich selbst als 'theoretisch sportlich', praktisch jedoch geht sich bestenfalls eine Trainings-Einheit pro Woche an einem Fixtermin aus, wo Reinhard Resch, ärztlicher Leiter und Geschäftsführer bei CARDEA, Sport betreibt. "Der Gesundheit zuliebe." 

Ein Teil davon mit Cardio- und Ausdauertraining am Ergometer oder Laufband, ein Teil Krafttraining mit Personal Coach, so das Programm. Dabei nützt der CARDEA-Chef den Fitness- und Bewegungsraum seines Ambulatoriums ebenso wie seine Patienten, Gäste des Hotels Steigenberger, Sportler oder Firmen, wie z.B. die IMC FH Krems.

Professionelle Betreuung für Gesunde und Kranke

Auf Menschen mit Sportverletzungen, abnützungs- und altersbedingten Beschwerden des Bewegungsapparats,oder mit Bedarf an Nachbehandlung und Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen warten modernste Fitness-Geräte in hellem, freundlichen Ambiente sowie versierte Sportwissenschafter, Physiotherapeuten und Trainer.

Einsteiger: Mit Freude und Geduld

Bewegung sieht Resch als Medikament bzw. Rezept mit den wenigsten Nebenwirkungen, auch wenn die Zahl der Sportverletzungen stetig steigt. Er bemerkt eine bei den Menschen zunehmende Bewegungsfreude, die so lange unproblematisch ist wie die Herangehensweise an den Sport behutsam und geduldig erfolgt. So sei es für Neueinsteiger wichtig, eine Sportart zu wählen, die Freude macht und möglichst den ganzen Körper fordert. Bestenfalls in einer Gruppe - das motiviert zusätzlich: speziell die soziale Komponente erfüllt einen wesentlichen Wohlfühl- und somit auchGesundheitsfaktor. Resch empfiehlt darüber hinaus, die Sportart an die eigenen Voraussetzungen anzupassen, nicht umgekehrt.

Krems: So geht Sport für Jung und Alt

Als Bürgermeister von Krems verweist Reinhard Resch nicht ohne Stolz auf eine große Bandbreite an Möglichkeiten, sich in der Wachaumetropole sportlich zu betätigen, eine Vielfalt an Sportvereinen zu Wasser und zu Land und Menschen aller Altersgruppen, die sportlich und gesund sein möchten. Speziell der große Zulauf junger Menschen zum Sport, den er als wichtigen Gegenpol zu Spielkonsole & Co sieht, freut ihn. Nicht ohne Begründung: „Ich habe als Bürgermeister viele Menschen besucht, um ihnen zum 90. Geburtstag zu gratulieren. Und ich kann behaupten, dass kein einziger Übergewichtiger oder 'Grantscherm' dabei war. Die meisten davon waren ihr Leben lang in Bewegung, auch, weil sie eine körperliche Arbeit hatten oder keinen Aufzug, sondern Stiegen steigen mussten. Viele erzählen mir, dass sie jetzt noch aktiv sind, zeigen mir Fotos von sich beim Wandern, Skifahren oder mit dem Fahrrad auf einem Berg, jedenfalls in der Natur. Bei den heute 80-Jährigen konstatiert Resch dieselbe körperliche Konstitution, die vor 20, 30 Jahren 60-Jährige aufwiesen.

Topfit bis 20

Vor seinem Studium war Reinhard Resch selbst in vielen Sportarten aktiv, stets vor allem mit großer Leidenschaft und Emotion. Im Tischtennis schaffte er einen Diözesanmeistertitel, beim Basketball schaffte er es als Schüler in die Junioren-Nationalmannschaft. Nachsatz: „Lediglich einmal, denn im Endeffekt war ich doch zu klein dafür“. Also blieb er auf dem Boden, schaffte es im Fußball zum Kapitän der Schulmannschaft - aus dieser Zeit blieb ihm eine schwere Niederlage gegen Belgien bei der Jugendolympiade im Gedächtnis, das seinem Team beim Stand von 0:15 ein Elfergeschenk brachte. Für ein - mögliches - Engagement bei einem Fußballklub fehlte letztendlich die Bereitschaft, sich beim Training zu quälen. Mit dem Beginn des Studiums und bis zu drei gleichzeitigen Nebenjobs endeten auch die sportlichen Ambitionen des heutigen Primars und Bürgermeisters. Resch: „Aus Zeitgründen wohlgemerkt, nicht aufgrund mangelnder Motivation.“

Ehrgeizig - ohne großen Rummel

Die Frage nach sportlichen Vorbildern beantwortet er so, wie es seinem beruflichen und
politischen Handeln entspricht: „Ich wollte am liebsten immer die Kämpfertypen, jene, die
gerackert und reingebissen haben. Mit Einsatz und ohne Starallüren
 

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