Schulweg Sicherheit
KLS fordert Masterplan für sichere Schulwege in Krems
- GR Ronny Weßling an der Dr.-Karl-Dorrek-Straße in Stein. Für das Umfeld von Schulen und Kindergärten fordert er Tempo 30
- Foto: KLS
- hochgeladen von Simone Göls
Die Kremser Linke Stadtbewegung (KLS) setzt sich für eine systematische Verbesserung der Schulwegsicherheit in Krems ein.
KREMS. Dazu brachte die KLS einen Antrag für die Erarbeitung eines „Masterplans Schulwegsicherheit“ in den Gemeinderat ein. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung an den zuständigen Verkehrsausschuss verwiesen.
Masterplan
Ziel des vorgeschlagenen Masterplans ist es, die Umfelder sämtlicher Kremser Schulen und Kindergärten sowie wichtige Zugangswege nach einheitlichen Kriterien zu überprüfen. Dabei sollen unterschiedliche Formen der Anreise – zu Fuß, mit Fahrrad oder Scooter, öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto – berücksichtigt werden. Auf Basis der Untersuchung sollen konkrete Maßnahmen, Prioritäten, grobe Kosten und mögliche Umsetzungshorizonte erarbeitet werden.
„Bei der Sicherheit unserer Kinder dürfen wir nicht zögern. Wir müssen alle Schul- und Kindergartenstandorte auf den Prüfstand stellen“, erklärt KLS-Gemeinderat Ronny Weßling. Der Masterplan solle vor allem präventiv wirken und mögliche Gefahrenstellen sichtbar machen, bevor es zu Unfällen komme.
Auch bestehende Möglichkeiten für Geschwindigkeitsbeschränkungen im Umfeld von Schulen und Kindergärten sollen laut KLS standortbezogen geprüft werden. Grundlage für die Untersuchung könnte unter anderem die Richtlinie „Gestaltung des Schulumfeldes“ sowie das im Örtlichen Entwicklungskonzept Krems 2040 formulierte Ziel verkehrssicherer Aufenthaltsbereiche vor Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sein.
Die KLS erwartet nun eine weitere Beratung des Themas im Verkehrsausschuss und hofft auf konkrete nächste Schritte für mehr Sicherheit auf den Schulwegen in Krems.
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