Landesrat Eichtinger: "Eigentum ist die beste Altersvorsorge"
- Obmann der ARGE Wohnen, Manfred Damberger, und Landesrat Martin Eichtinger.
- Foto: Doris Necker
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KREMS. Bei seinem Besuch in Krems lobte Landesrat Martin Eichtinger den Neubau der Gedesag in der Kasernstraße, der mit der Wohnbauplakette „Natur im Garten“ für seine Grünraumgestaltung belohnt wurde.
In Niederösterreich gibt es 6000 geförderte Wohnungen in neun von zehn Gemeinden. „Die Förderung für nachhaltige Gestaltung des Wohnraums wird für Familien verdoppelt von bisher 5.000 Euro bis maximal 10.000 Euro. Der Tausch des Ölkessels auf erneuerbare Energie wird mit bis zu 3.000 Euro gefördert. Fünf Millionen Euro fließen insgesamt in die Förderung von Sicherheitstüren und Alarmanlagen.
Trend zum Eigentum
„Eine Eigentumswohnung ist die beste Altersvorsorge. Die laufenden Ausgaben sind geringer, da nur die laufenden Betriebskosten zu zahlen sind. Und eine Wohnung mit Förderdarlehen ist in dreißig Jahren ausbezahlt“, so Landesrat Eichtinger .
Wohnbaugenossenschaften bieten verstärkt Wohnungen mit Miete und Kaufoption an. „Mieter können vorerst mit einer Miete einsteigen und sich später für den Kauf entscheiden. Derzeit wohnen 70 Prozent der Bevölkerung im Eigentum. Dieser Prozentsatz soll auf 80 Prozent erhöht werden“, so der Landesrat. Um dieses Ziel zu erreichen sollen Genossenschaftsbauten bereits nach fünf Jahren statt wie bisher nach zehn Jahren das erste Mal zum Kauf angeboten werden. Zudem bietet das Land einen Anreiz, dass mehr Wohnungen zum Sofort-Eigentum angeboten wird.
"Ich kann nur allen raten, dass man sich diese Angebote auch ansieht", ergänzt Eichtinger und verweist auf den Regionenbonus, der bei Abwanderung in den vergangenen zehn Jahren in einer Gemeinde zum Tragen kommt.
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