02.10.2014, 10:49 Uhr

Langenlois nutzt Umwelt-Gemeinde-Service

Regionalbetreuerin Elisabeth Wagner von der eNu, Vizebürgermeister Leopold Groiß, Stadtrat Andreas Nastl, EGünther Kerschbaum. (Foto: Foto: B. Führer, eNu)
LANGENLOIS. Die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich steht den Gemeinden als erste Anlaufstelle in den Bereichen Klima, Umwelt und Energie zur Verfügung. Im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgesprächs wurde der Stadtgemeinde Langenlois das breite Serviceangebot des Landes NÖ dargestellt und ein intensiver Gedankenaustausch gepflegt.

Umweltfreundliche Stadt
Die Weinstadt Langenlois handelt seit Langem umweltbewusst. So führt die Gemeinde zum Beispiel seit Jänner 2013 eine laufende Energiebuchhaltung für die beheizten Gebäude. Im Vorjahr gab es einen Energieinformationsabend - außerdem wurde über Initiative der Stadtgemeinde der Bau einer Forststraße zur Nutzung von privaten Wäldern für die Erzeugung von Biomasse für die Energiegewinnung ermöglicht. Für die Josef Rucker Volksschule wurde eine Studie über die Einsparung von Energie bei der Gebäudenutzung erstellt, an der Umsetzung wird derzeit gearbeitet.
Unterstützt wird diese sinnvolle Arbeit auch durch die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, die den Gemeinden als erste Anlaufstelle in den Bereichen Klima, Umwelt und Energie zur Verfügung steht. Erst kürzlich wurden die Vertreter bei einer Vor-Ort-Beratung über aktuelle Entwicklungen im Energie- und Umweltbereich informiert. „Niederösterreich hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, erklärt Vizebürgermeister Ing. Leopold Groiß: Bis 2015 sollen wir 100 Prozent des Strombedarfs und bis 2020 50 Prozent des Gesamtenergiebedarfs aus erneuerbarer Energie abgedeckt werden. Klar ist aber auch, dass diese Ziele ohne die Unterstützung der Gemeinden nicht erreichbar sind. Als Stadtgemeinde Langenlois haben wir in den letzten Jahren einige wichtige Projekte im Energie- und Umweltbereich verwirklicht.“

Ausbau des Netzwerks
„Der persönliche Kontakt mit den Gemeinden ist uns ein besonderes Anliegen um zu erfahren, wo Unterstützungsbedarf gegeben ist“, unterstreicht Regionalbetreuerin der eNu für die Region Waldviertel, Elisabeth Wagner, die Wichtigkeit der Gemeindebesuche. Das Umwelt-Gemeinde-Service der eNu umfasst neben der persönlichen Beratung im Rahmen eines Gemeindebesuches vor Ort auch die Beratung über das Umwelt-Gemeinde-Telefon, 02742 22 14 44, und die Bereitstellung aktueller Informationen und Angebote auf der Website www.umweltgemeinde.at
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