"Xandi" kochte im Finale der Kochgiganten

Alexandra Embacher (Mitte) tischte an der Rübezahl-Alm auf.
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  • Alexandra Embacher (Mitte) tischte an der Rübezahl-Alm auf.
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WIEN/SÖLL (red). Durch alle Elemente – Feuer, Erde, Luft und Wasser – kochte sich die Söllerin Alexandra Embacher und sicherte sich das Ticket für das Finale der TV-Kochshow des Privatsenders "Puls 4". Im "Team Maier" schwang sie den Kochlöffel um den Titel „Kochgigant 2018“. Dann war es soweit: in drei Runden kämpften die Köche in der finalen Show um den Titel. Alexandra ging als einziger Nichtprofi ins Rennen. „Ich denke nicht, dass das ein Nachteil war“, ist sie sich nach dem Finale sicher, „Fehler hätten allen passieren können.“ Auch in der letzten Folge mussten die Gerichte auf den mittlerweile altbewährten Mini-Tellern angerichtet werden, die Coaches Didi Maier (rot) und Alexander Kumptner (blau) durften aber nicht mehr aktiv helfen. Die Jury bestehend aus Martina Hohenlohe (Gault&Millau) und Wolfgang Rosam (Falstaff) erwarteten in der sechsten Sendung Kreationen, die ihre Gaumen wahre Luftsprünge machen ließen. In der ersten Challenge standen klassische, französische Saucen auf dem Programm.

Kein Sieg für die Tirolerin

Bei der ersten Aufgabe, spontan ein Gericht mit einem butterreichen Saucen-Klassiker zuzubereiten, lief für die 23-Jährige alles nach Plan. „Ich habe mich dabei generell für ein klassisches Gericht entschieden. Das ist einfach meine Küche“, erzählt sie danach. Rosagebratenes Rind, Sauce Béarnaise und ein pochiertes Wachtelei kamen auf den Mini-Teller, das Gericht katapultierte Alexandra souverän in die nächste Runde. Eine weitere Challenge folgte, ein Gericht von Toni Mörwald sollte möglichst treffend nachgekocht werden. „Da hat es mich richtig gestrudelt“, gesteht sich die Söllerin ein,

„Mein Gericht war zwar nicht schlecht, aber es hatte bis auf die Blüte wenig mit dem von Toni Mörwald zu tun.“

Doch nicht nur Alexandra musste in der zweiten Runde die Kochsendung verlassen, auch das zweite rote Team-Mitglied flog aus der Show. Viktoria Stranzinger aus Oberösterreich gewann schließlich den Titel „Kochgigant 2018“.

Üben auf der Rübezahl-Alm

Bevor Alexandra und Viktoria gemeinsam im Finale auf Puls 4 zu sehen waren, übten sie auf der Rübezahl-Alm in Ellmau für den großen Show-Down. „Es war echt cool zu sehen, wie Vicky kocht“, resümiert Alexandra, „ich bin mir sicher, von ihr kann ich noch einiges lernen.“ Doch nicht nur die Kochgigantinnen standen in der Küche, auch die Wirtsleute selbst und Chefköchin Petra schauten den beiden über die Schulter.

„Ich habe mich gleich total daheim gefühlt“, freut sich die Oberösterreicherin und spätere Gewinnerin, „Auch wenn meine direkte ‚Konkurrentin‘ nebenan war. Und ich war auch überrascht, wie viel Können und Wissen Xandi als Nichtprofiköchin mitbrachte.“ Auf die Teller kamen unteranderem Hofer BIO-Wagyu-Filet aus Oberndorf in Tirol und Räucherforellen-Mousse mit Schafskäse. Serviert wurden die Teller einer sechsköpfigen Runde – darunter die Wirtsleute der Rübezahl-Alm und Kaffeeexperte Markus Egger (Esprimo). „Ich freue mich schon auf das nächste Mal Kochen in Tirol“, schmunzelt die "Kochgigantin 2018".

Über Alexandra Embacher und "Gourmeet me"

Vor etwa zwei Jahren hat Alexandra Embacher den Food- und Lifestyleblog ins Leben gerufen. Die Söllerin stellt darauf nicht nur Rezepte sondern auch Artikel über Personen aus der Branche online. Fester Bestandteil des Teams ist mittlerweile auch Daniel Traunfellner, er fotografiert sowohl die Teller der Küchenvirtuosen wie auch deren Arbeit. Ausgezeichnet wurde "Gourmeet me" letztes Jahr mit dem dritten Platz in der Kategorie „Food Travel“ des renommierten „Austria Food Blog Awards“.

Autor:

Sebastian Noggler aus Kufstein

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