50 Helfer bei Springkrautaktion im Kaisergebirge

Die Ebbser Koasagamsln erklimmen mit Schutzgebietsbetreuerin  Nicole Schreyer einen Berg ausgerissenes Springkraut.
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  • Die Ebbser Koasagamsln erklimmen mit Schutzgebietsbetreuerin Nicole Schreyer einen Berg ausgerissenes Springkraut.
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KUFSTEIN. An zwei Tagen riefen die SchutzgebietsbetreuerInnen des Kaisergebirges, Philipp Larch und Nicole Schreyer, alle Naturbegeisterten auf, bei der Springkrautaktion mitzuhelfen.
Das Indische Springkraut ist eine eingeschleppte Pflanze, die sehr widerstandsfähig ist, sich rasant ausbreitet und dabei heimische Pflanzen überwuchert und verdrängt. Auch am Kaiseraufsteig und an der Zufahrt zum Straßentunnel hatte es sich schon angesiedelt.

„Mit diesem Riesenansturm an ehrenamtlichen Helfern hätten wir nie gerechnet“ freut sich Schutzgebietsbetreuer Philipp Larch. „An beiden Tagen kamen jeweils fünfundzwanzig Freiwillige, so konnte das Springkraut wirklich rasch und effizient beseitigt werden. An der Tunnelzufahrt und am Kaiseraufstieg wurden hohe Haufen ausgerissenes Springkraut und des ebenso eingeschleppten Riesenknöterich aufgestapelt. Die Gemeinde Ebbs und die Stadtwerke Kufstein sorgen für eine fachgerechte Entsorgung.“

„Unser besonderer Dank geht an die vielen Organisationen, die mitgeholfen haben: der Alpenverein Kufstein, die Ebbser Koasagamsln, die Bergwacht Kufstein und Kitzbühel, das Stadttheater Kufstein und an die Flüchtlingsunterkunft in Erl. Vier Flüchtlinge boten sich spontan zur Mithilfe an, um etwas von der Hilfsbereitschaft zurückzugeben die sie erfahren haben, wie sie uns erklärten“ holt Schutzgebietsbetreuerin Nicole Schreyer die vielen ehrenamtlichen HelferInnen vor den Vorhang.

„Das Springkraut ist aber in ganz Tirol ein großes Problem. Jetzt ist die beste Zeit, es zu bekämpfen, bevor die Pflanzen blühen und Samen bilden. Die Samen springen nämlich in alle Richtungen und können sich dadurch auch so gut verbreiten.“ ergänzt Larch. „Am besten ist es, Springkraut ganz auszureißen und zu zertreten, aber auch abmähen „hungert“ das Springkraut aus und es wird auf Dauer weniger“ gibt Schreyer Tipps, wie auch am eigenen Grundstück gegen Springkraut vorgegangen werden kann.

„Das Springkraut ist eine sehr hartnäckige Pflanze. Um erfolgreich bekämpfen zu können wird die Aktion in den nächsten Jahren wiederholt. Mit so viel engagierten NaturschützerInnen an unserer Seite freuen wir uns auf ein Kaisergebirge ohne Springkraut“ sehen Larch und Schreyer optimistisch in die Zukunft.

Autor:

Melanie Haberl aus Kufstein

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