Drei Arbeitskreise für Lebensqualität am Wilden Kaiser

Der Arbeitskreis "Nachhaltiger Qualitätstourismus".
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  • Der Arbeitskreis "Nachhaltiger Qualitätstourismus".
  • Foto: TVB Wilder Kaiser
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BEZIRK (red). Am 20. Oktober wurden drei der fünf Kernthemen des Projektes „Lebensqualität am Wilden Kaiser“ in Arbeitskreisen genauer diskutiert. In dieser Runde sollten erste konkrete Maßnahmen und Strukturen entwickelt werden. Dabei ging es um die Bereiche „Nachhaltiger Qualitätstourismus durch Stärkung regionaler Kooperationen“, „Sensibilisierung für die intakte Umwelt und unsere Ressourcen“ sowie „Die Identität der Region gemeinsam im dauerhaften Dialog gestalten.“ In drei Arbeitskreisen, erneut geleitet von Kristina Sommerauer und Johann Madreiter, diskutierten Bürger, Meinungsbildner sowie Vertreter von Organisationen und Vereinen angeregt zu diesen drei Kernthemen.
 

Regionale Produkte in Gastronomie und Hotellerie bringen

Beim Thema nachhaltiger Tourismus durch regionale Kooperationen ging es dem Arbeitskreis vor allem darum, landwirtschaftliche und handwerkliche Produkte verstärkt in die Gastronomie und Hotellerie zu bringen. Mit dabei waren fünf Schülerinnen der Tourismusschulen St. Johann, die auch ihre Maturaarbeiten zu diesem Thema schreiben. Für 2018 sind bereits offene Stammtische und die Gründung einer Plattform in Planung. Eine eigene Wilder Kaiser Marke sowie Storytelling für den Endkonsumenten wurden als Ideen geboren. Besondern Anklang fand das Konzept eines Regionalitätscoach. Dieser soll, analog zum Vermietercoach, in den Gastronomiebetrieben über die Möglichkeiten des Bezuges und der Verarbeitung regionaler Produkte informieren.

Umweltschule, Naturschutzgebiet und Dialog

Zum nachhaltigen Tourismus gehört auch ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur. Eine Umweltschule Wilder Kaiser könnte die Sensibilisierung für umweltbewusstes Verhalten bei Einheimischen und Gästen unterstützen. Auch das Naturschutzgebiet Kaisergebirge verdient eine stärkere Beachtung. Zu den Themen „Hunde und Natur“ sowie „Freizeitsport und Natur“ wurden darüber hinaus Dialogformate entwickelt, um gemeinsam Regeln zur nachhaltigen Nutzung der Natur für alle Anspruchsgruppen zu entwickeln.
Die Abendsession zum Thema Dialog und Identität zielte darauf ab, Verständnis für den jeweils anderen zu erwirken. Bürger, Veranstalter, Touristiker, Vereinsobleute und Künstler versuchten die abstrakten Begriffe „nachhaltiger Qualitätstourismus“ und „Identität“ greifbar zu machen. Auch hier zeigt sich, dass im Dialog und Meinungsaustausch das Potential steckt, das Gesamtsystem zum Wohle aller zu verbessern.
Für Ende Januar ist die nächste große, öffentliche Abendveranstaltung geplant, anschließend geht es mit den Arbeitsgruppen weiter. Interessierte Bürger, die gerne mitreden und die Zukunft ihrer Region mitgestalten wollen sind dazu herzlich eingeladen und können sich in den Infobüros bzw. unter zukunft@wilderkaiser.info gerne jederzeit melden.

Der Arbeitskreis "Nachhaltiger Qualitätstourismus".
Der Arbeitskreis "Sensibilisierung für die intakte Umwelt".

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