Wörgl nutzt das Gelände neu
So wird das ehemalige Wave-Areal künftig genutzt

Vom ehemaligen Wave ist bald nichts mehr übrig. Auch die ikonische Rutsche wurde mittlerweile abmontiert.  | Foto: Martina Obertimpfler
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Das Gelände des ehemaligen Schwimmbads Wave wird künftig gewerblich genutzt. Der Wörgler Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, mit der Alois Mayr Bauwaren GmbH einen Baurechtsvertrag abzuschließen. Das Unternehmen möchte einen Teil des Areals für eine Betriebserweiterung nutzen.

WÖRGL. Auf rund 6.500 Quadratmetern – etwa einem Fünftel der bisherigen Schwimmbadfläche – soll eine neue gewerbliche Nutzung entstehen. Mit der Erweiterung ist auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze verbunden. Laut Bürgermeister Michael Riedhart sollen dabei zwölf Vollzeitstellen entstehen.

Vertrag läuft 50 Jahre

Der Baurechtsvertrag startet am 1. Oktober 2026 und ist zunächst auf 50 Jahre ausgelegt. Eine Verlängerung um weitere 49 Jahre ist möglich. Zusätzlich wurde dem Unternehmen eine Kaufoption eingeräumt, die ab dem Jahr 2046 genutzt werden könnte. Diskussionen gab es im Gemeinderat unter anderem über die genaue Ausgestaltung der Kaufoption sowie über offene Details zur Wertsicherung des Kaufpreises.

Regelmäßige Einnahmen für die Stadt

Für die Stadt Wörgl bringt die Vereinbarung regelmäßige Einnahmen: Der Baurechtszins beträgt laut Beschluss rund 15.000 Euro pro Monat. Diese Mittel sollen laut Bürgermeister auf einem eigenen Konto gesammelt und ausschließlich für die Finanzierung des geplanten Regionalbades in der Johann-Federer-Straße verwendet werden.

Sieben Gemeinden beteiligen sich am Regionalbad 

Das geplante Regionalbad in Wörgl soll künftig ein Angebot für die gesamte Region werden. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Wörgl sollen auch Schulen, Familien und Vereine aus der Region vom neuen Schwimmbad profitieren. Um den langfristigen Betrieb der Anlage abzusichern, wurden insgesamt 17 umliegende Gemeinden eingeladen, sich an den laufenden Betriebskosten zu beteiligen.

Zusage von Kundl und Schwoich

Einige der angefragten Gemeinden haben ihre Unterstützung bereits zugesagt, andere müssen sich noch entscheiden. Fix mit an Bord sind mittlerweile Langkampfen, Angath, Mariastein, Angerberg und Kirchbichl. Seit vergangener Woche haben außerdem Kundl und Schwoich ihre Beteiligung zugesichert.

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