Pflege
Tarifmodell bringt 3,5 Millionen Euro für den Bezirk Kufstein

Auch das landwirtschaftliche Schulwesen der LLA Rotholz soll jungen Menschen den Einstieg in den Pflegeberuf ermöglichen.
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  • Auch das landwirtschaftliche Schulwesen der LLA Rotholz soll jungen Menschen den Einstieg in den Pflegeberuf ermöglichen.
  • Foto: LLA Rotholz
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

Pflegeoffensive und neues Tarifmodell für Altenwohn- und Pflegeheime: Zusätzlich fast 3,5 Millionen Euro pro Jahr für den Bezirk Kufstein.

BEZIRK KUFSTEIN (bfl/red). Das Ziel ist klar definiert: Eine weitere Verbesserung der Versorgungsqualität im Bereich der Pflege. Die von der Tiroler Landesregierung präsentierte Pflegeoffensive bringt im Bezirk Kufstein jedenfalls zusätzlich beinahe 3,5 Millionen Euro pro Jahr. Damit will man eine noch bessere Qualität zur Verfügung stellen. Das Kernstück von „Pflege Tirol 2030“ ist ein neues Tarifmodell für die Altenwohn- und Pflegeheime, das gemeinsam von Land Tirol, Gemeinden und Stadt Innsbruck getragen wird. 

Bedarf im Bezirk Kufstein wird steigen

Im Bezirk Kufstein gibt es 15 stationäre Wohn- und Pflegeheime mit rund 900 Pflegeplätzen und rund 560 Pflegemitarbeitern. Die Zahl der über 85-Jährigen wird sich in Tirol bis 2040 verdoppeln, von 18.400 Personen auf 36.000.

„Aktuell werden 839 Kufsteinerinnen und Kufsteiner in einem Altersheim gut versorgt und betreut. Dieser Bedarf wird in den nächsten Jahren steigen. Wir wollen uns bestmöglich auf diese Entwicklungen vorbereiten“,

erklärt der Landtagsabgeordnete und VP-Bezirksobmann Alois Margreiter. Dazu werden auch zusätzliche Pflegekräfte gebraucht.

Neue Möglichkeiten für Ausbildung

Um diese zu finden, sollen nun neue Ausbildungsmöglichkeiten initiiert werden. Auch berufliche Umstiegsmöglichkeiten sollen verbessert werden. Die neuen Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz sowie das Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege wurden im Bezirk Kufstein schon erfolgreich umgesetzt. Ebenfalls die Schulversuche an der Ferrarischule Innsbruck sowie an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz und Imst werden bereits gut angenommen. Künftig will man zudem seitens des Landes ein Ausbildungssystem im Bereich der 3- bis 5-jährigen Schulen etablieren, das als Ergänzung zu den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen fungiert.

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Auch das landwirtschaftliche Schulwesen der LLA Rotholz soll jungen Menschen den Einstieg in den Pflegeberuf ermöglichen.
Im Bezirk Kufstein sollen nun zusätzlich fast 3,5 Millionen Euro pro Jahr für eine noch bessere Qualität bei der Pflege zur Verfügung stehen.
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