Wegen Masern-Erkrankungen
FPÖ will im Landtag Impf-Kampagne fordern

Die Tiroler FPÖ-LA Haslwanter und Ranzmaier wollen von der Landesregierung eine stärkere Impf-Informationskampagne.
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  • hochgeladen von Sebastian Noggler

FPÖ-LA Haslwanter & Ranzmaier: „Landesregierung ist gefordert, in Sachen ‚Masern‘ Maßnahmen zu ergreifen!" FPÖ bringt Dringlichkeitsantrag für eine Aufklärungskampagne über die negativen Folgen des Nicht-Impfens im Februar-Landtag ein.

BEZIRK (red). Nachdem im Bezirk Kufstein aktuell wieder zwei bestätigte sowie ein weiterer mutmaßlicher Fall von Masern bekannt wurden und bei der Tiroler FPÖ "fürAufregung sorgen", bringen die Freiheitlichen das Thema kommende Woche in den Tiroler Landtag: „Auch die Tiroler Landesregierung ist in diesem Bereich gefordert, Verantwortung zu übernehmen, weshalb wir die Regierung per Dringlichkeitsantrag mit einer Aufklärungskampagne über die negativen Folgen des Nicht-Impfens beauftragen wollen“, erklärt der FPÖ-Sozial- und Gesundheitssprecher im Tiroler Landtag LA Patrick Haslwanter gemeinsam mit dem Kufsteiner LA Christofer Ranzmaier. Sie orten "im Hinblick auf die hochansteckenden Masern massives Verbesserungspotenzial".

Tiroler FPÖ will größere Impf-Kampagne

„VielenMenschen scheinen die gesamtgesellschaftlichen Folgen des Nicht-Impfens zu wenig bewusst zu sein“, seien sich die beiden Freiheitlichen sicher, „weshalb hier eine Kampagne durchaus Sinn macht und zu einer massiven Verbesserung der Situation beitragen könnte.“

„Bei allem Verständnis für ein gesundes Maß an Skepsis gegenüber der Pharma-Industrie, kann es nicht sein, dass Krankheiten, die in unseren Breitengraden als sogut wie ausgerottet galten, nun aufgrund der mangelnden Impfdisziplin ein Revival erleben“

LA Patrick Haslwanter.

„Die MMR-Impfung ist eine nicht zu leugnendeErfolgsgeschichte, weil die Maserninfektion weit zurückgedrängt werden konnte, und –  Herdenimmunisierung sei Dank – so bei einer entsprechenden Durchimpfungsrate auch die wenigen ungeimpften Menschen großteils sicher vor dieser nicht ungefährlichen Erkrankung waren. Bei über 500.000 nicht ausreichend geimpften Österreichern ist dafür offensichtlich nicht mehr ausreichend gesorgt, weshalb wir nun Handlungsbedarf haben“, so Haslwanter weiter.

„Man darf die Masernerkrankung nicht aufgrund der eigenen Erfahrungen damit auf die leichte Schulter nehmen, denn immerhin führt die Krankheit statistisch betrachtet in einem von 1.000 Fällen zum Tod. Und diese Todesfälle finden nicht etwa in fernen Entwicklungsländern, sondern beispielsweise auch in unseren Nachbarländern Deutschland oder Italien statt - Todesfälle, die durch konsequentes Durchimpfen durchaus verhindert werden können“

LA Christofer Ranzmaier.

Den Beitrag zum jüngsten Masern-Fall im Bezirk Kufstein finden Sie hier.
Bei einer Frau aus dem Bezirk Kufstein wurde eine Masern-Infektion bestätigt, sie wird im Krankenhaus unter Quarantäne behandelt. Ein zweiter Verdachtsfall bei einem Mann "aus dem Raum Wörgl" wartet die BH Kufstein auf die Laborergebnisse. Den Beitrag dazu finden Sie hier.

Masern sind eine meldepflichtige Krankheit. Geschützt sind Personen, die von Masern bereits betroffen waren oder zweimal mit dem entsprechenden Impfstoff geimpft wurden.
Informationen zur Impfaktion Tirol finden Sie unter www.tirol.gv.at/Impfungen.

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