Händler testen Snowboards der Zukunft in Alpbach

Mehr als 200 Shops und 89 verschiedene Marken waren bei der Snowboard-Händler-Messe in Inneralpbach vertreten.
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  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

ALPBACH (bfl). Es ist nicht das erste Mal, dass die Veranstalter von "Shops 1st Try" ihre Zelte im Alpbachtal aufschlagen. Seit 2015 findet die Snowboard-Händler-Messe in Inneralpbach bei der Pöglbahn statt – und das mit großem Erfolg.
Heuer hatten Snowboard-Händler von 20. bis 23. Jänner die Gelegenheit Snowboard Material der kommenden Wintersaison 2018/2019 zu testen. Bei der exklusiven On-Snow Testveranstaltung können die Teilnehmer nicht nur vergleichen, sondern bekommen einen umfassenden Überblick über den Snowboardmarkt. Mit mehr als 200 Shops und 89 verschiedenen Marken, ist "Shops 1st Try" im Jahr 2018 nicht nur größer und umfangreicher, sondern gleichzietig internationaler geworden. Die teilnehmenden Händler kommen aus 15 verschiedenen Ländern, wobei zu den Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nun auch einige aus Polen, der Tschechischen Republik, aber auch Luxemburg, Norwegen oder Großbritannien dazu gekommen sind.
Die beiden Themen "Eurocarving" und "Freeriden" werden heuer ganz groß geschrieben, sagt Organisator Muck Müller von "munchie Konsilium". Beim Carven geht es um spielerische Schwünge und harte Kanten. Diesen Trend erkennt man vor allem an den Shapes der Snowboards, die dabei kürzere Tails und längere Kanten haben, sodass der Fahrer gut in der Kurve liegen kann. Beim Freeriden geht es um Fun Shapes und Bretter die leichter im Gelände lenkbar sind. Lange Noses zeichnen diese Bretter aus, die dem Fahrer abseits der Piste das "Surf Feeling" verleihen sollen.
Besonders auffallend unter den präsentierten Materialien ist beispielsweise ein Re-issue bei der Bekleidung. So begibt sich die Marke "O'Neill" in ihrem Design für Snowboardbekleidung mit Neonfarben auf eine Zeitreise zurück in die Neunziger Jahre. 
Ein weiterer, besonderer Trend sind die Snowboards mit Step-In bzw Step-On Mechanismus, bei dem der Snowboarder ganz einfach im Stehen mit dem freien Fuß in die Bindung "steigen" kann. Mit diesem Komfort will man vor allem die etwas "ältere" Snowboard Generation ansprechen oder auch Snowboarder, die mit der Familie unterwegs sind. "Es ist einfacher, weil man schnell aus der Bindung hinaus kommt, um beispielsweise dem Nachwus das Snowboarden beizubringen", sagt Dennis Huber, Southern Area Manager bei Burton Europe.
Neben mehr Variation in der Optik, zeichnet die kommende Snowboard-Saison 2018/19 also vor allem eines aus: der Versuch das, was machbar ist, noch auszuweiten und zu verbessern.

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