07.09.2016, 14:28 Uhr

Plötzliche Evakuierung: Was tun?

Muren, Brände, Naturkatastrophen: Oft muss man in Minuten sein Zuhause verlassen (Foto: FF Wolfsberg)

Der Kärntner Zivilschutzverband gibt Tipps, was man im Fall einer Evakuierung bei Naturkatastrophen oder Bränden griffbereit haben sollte.

KÄRNTEN. Die schweren Unwetter und damit verbundenen Probleme für viele Kärntner - Beispiel Afritz - haben den Kärntner Zivilschutzverband dazu veranlasst, die wichtigsten Punkte im Fall einer Evakuierung zusammenzufassen. Man wünscht es niemandem, aber in solche Fällen ist es meist notwendig, Haus oder Wohnung innerhalb nur weniger Minuten zu verlassen. Deshalb sollte man die wichtigsten Dokumente immer griffbereit haben. Auch auf das Notgepäck darf man nicht vergessen.

Die Dokumentenmappe

Dokumente sollte man in einer Mappe sammeln und alle Familienmitglieder sollten darüber informiert sein, wo sich die Mappe befindet. Die Mappe sollte Familienurkunden (Geburts-, Heirats-, Sterbeurkunden), Einkommens- und Pensionsbescheinigungen, Sparbücher, Versicherungspolizzen, Zeugnisse, Verträge, Grundbuchauszüge oder auch das Testament enthalten.

Das Notgepäck

Möglicherweise kann man länger nicht in sein Zuhause zurück. Neben Bekleidung und Hygieneartikeln sind natürlich Geld, Ausweise, Wertsachen und Medikamente wichtig. Ratsam sind weiters eine Decke bzw. ein Schlafsack, Kinder-Spielzeug, Verbandsmaterial, ein Batterie-Radio mit Reservebatterien, Verpflegung, eine Trinkflasche und eine Taschenlampe sowie - die Dokumentenmappe.
Für Kinder wäre ein Täschchen, das um den Hals getragen werden kann, wichtig. Enthalten sollte es einen Zettel mit Namen, Anschrift und Blutgruppe.
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