08.02.2018, 19:08 Uhr

Neue Landes-Tourismusstrategie setzt auf „Allianzen“

von links: Landesrat Michael Strugl, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, Robert Seeber, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKO Oberösterreich und Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer OÖ Tourismus präsentierten unter dem Motto „upperfuture“ die Landes-Tourismusstrategie 2022 für Oberösterreich. (Foto: Oberösterreich Tourismus/Jürgen Grünwald)

OÖ/LINZ. Am 1. Februar ist das neue Oberösterreichische Tourismusgesetz in Kraft getreten. Eine Woche danach fanden sich rund 300 Gäste in der voestalpine-Stahlwelt in Linz ein um dies quasi zu feiern.

Unter dem Motto „#upperfuture“ skizzierten Wirtschafts- und Tourismusreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl und die Strategie-Partner Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) und Oberösterreich Tourismus den gemeinsamen Zukunftsweg.

Branchen verbinden

Der Schauplatz der Veranstaltung war nicht zufällig gewählt. Symbolisch steht sie für einen der Schwerpunkte in der neuen Tourismusstrategie des Landes: Die Verbindung des Fremdenverkehrs mit anderen Sparten, wie etwa der Industrie. „Branchenübergreifendes Denken und Handeln“ sei Notwendig, so Strugl, um das Wachstum in den kommenden Jahren anzukurbeln. Auch WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer sieht dies als „wesentlichen Aspekt der nachhaltigen Standortentwicklung“ und Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des OÖ Tourismus freut sich auf „branchenübergreifende Kooperationen“.

Plus 15 Prozent bis 2022

Rund 6,06 Milliarden indirekte und direkte Wertschöpfung produziert der Tourismus im aktuellen Jahresdurchschnitt – 10 Prozent des Bruttoregionalprodukts von Oberösterreich. Das besagen Zahlen des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) und der Statistik Austria. Bis zum Jahr 2022 soll die gesamte Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft um 15 Prozent gesteigert werden. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen wurden verschiedene „Meilensteine“ und Hauptaktionsfelder definiert. Qualifizierungs- und Optimierungsmaßnahmen bei den Dienstleistungen und im Marketing sollen die Gesamtperformance des Tourismus in Oberösterreich effizienter werden lassen. Dabei helfen soll auch die Digitalisierung sowie mehr Offenheit für die erwähnten branchenübergreifende „Allianzen“. „Die Basis für eine dynamische Entwicklung des Tourismus als wertvollem Partner im gesamtwirtschaftlichen System Oberösterreichs ist damit gelegt“, ist sich Strugl sicher.
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