24.10.2017, 12:36 Uhr

"Stadtauto" wird Nachfolger für ZipCar

Die Flotte wird aus Hyundai Ioniq in der Hybrid-Version bestehen. (Foto: Greenmove GmbH / Hyundai Österreich)

Nachdem sich der US-Anbieter ZipCar aus Österreich zurückgezogen hat, blieben einige Parkplätze leer. Nun folgt "Stadtauto" als neuer Car-Sharing-Anbieter.

WIEN. Die grünen Schilder, die die Parkplätze für die Autos des Car-Sharing-Anbieters ZipCar markieren, sind schon aus dem Stadtbild verschwunden. Im August hat sich ZipCar aus Österreich zurückgezogen. Leere Parkplätze waren die Folge, die unter anderem in der Landstraße für Aufregung sorgten. Ein Nachfolger musste her. Nun sind die ersten Details zum neuen Anbieter Stadtauto bekannt.

Sämtliche Stellplätze werden in Zukunft mit Hybrid-Fahrzeugen des Wiener Unternehmens greenmove belegt sein. Zumindest vorerst, denn in Zukunft möchte man bei Stadtauto komplett auf E-Autos umrüsten. Voraussetzung dafür sind Ladestationen bei den Stellplätzen. Wer die Errichtung dieser übernimmt, ist aber noch nicht klar. "Wir befinden uns in Gesprächen mit einigen Unternehmen und der Stadt Wien. Wann wir komplett auf elektrische Autos umsteigen, hängt von den Ergebnissen ab", so Martin Mai, Geschäftsführer von greenmove.

Als fahrbarer Untersatz wird ausschließlich der Hyundai Ioniq dienen. Für den elektrischen Betrieb wird dasselbe Modell, nur in der Elektro-Ausführung dienen.

Start am 6. November

Am 6. November fällt der Startschuss für die Hybridautos. Die Anmeldung für die Dienste erfolgt über die Website, auf der man auch die verschiedenen Tarife einsehen kann. Sollte man sich für den Standardtarif um 49 Euro pro Jahr entscheiden, so wird man zum Abonnenten. Der Vorteil dabei sind die günstigeren Einzelfahrten. So bekommt man beim Stadtauto ein Auto für 12 Euro pro Stunde. Zudem gibt es eigene Tarife für Business-Kunden und Familien. Als besonderes Zuckerl gibt es sogar für Jahreskartenbesitzer einen eigenen Tarif.

Zurzeit wirbt man mit der "Earlybird Aktion" die zeitlich begrenzt ist. Keine Abo-Kosten, zwei Testmonate sowie zwei Fahrstunden gratis.
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