633-Jahr-Jubiläum
Bruderschaft St. Christoph half mit 706.000 Euro

Der traditionelle Festgottesdienst mit anschließender Fahrzeugsegnung findet in St. Christoph am Arlberg am 14. Juli 2019 statt.
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  • Der traditionelle Festgottesdienst mit anschließender Fahrzeugsegnung findet in St. Christoph am Arlberg am 14. Juli 2019 statt.
  • Foto: Archiv/Tamerl
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ST. CHRISTOPH (otko). 2018 trafen 1.542 Ansuchen um finanzielle Hilfe ein, 889 konnten positiv erledigt werden. Aus dem Spendentopf der karitativen Vereinigung wurden 706.000 Euro ausbezahlt.

Bruderschaftswoche

Die Bruderschaft St. Christoph feiert mit der bereits traditionellen Bruderschaftswoche vom 11. bis 14. Juli 2019 ihr 633-jähriges Bestandsjubiläum. Der traditionelle Höhepunkt ist der Festgottesdienst mit anschließender Fahrzeugsegnung am Sonntag, 14. Juli, ab 10:00 Uhr. Alle Infos  auf der Homepage der Bruderschaft St. Christoph.

Großzügige Spenden

Mitte April 2019 zählte die Bruderschaft St. Christoph weltweit 22.600 Brüder und Schwestern. Durch den finanziellen Beitrag der Mitglieder ist es der karitativen Vereinigung möglich zahlreiche Projekte zu unterstützen. 2018 gingen bei der Bruderschaft 1.542 Ansuchen ein, 889 davon wurden positiv erledigt. 51 Fälle sind noch in Bearbeitung.
Vom Bruderschaftsrat wurden insgesamt 706.000 Euro ausbezahlt, wobei 459.000 Euro als Unterstützung an bedürftige Familien in Tirol, Vorarlberg, übriges Österreich, Deutschland und Südtirol gingen. 138.000 Euro wurden aus dem Spendentopf an kooperierende karitative Vereine, 27.000 an an Katastrophenhilfe bzw. für Brandopfer sowie 45.000 Euro für die Jugendvereine in der Arlberg-Region ausgeschüttet. Insgesamt 32.000 Euro flossen in Ausbildungsbeihilfen, Stipendien und Deutschkurse. 5.000 Euro gingen an die MIVA (Sammlung für Missionsfahrzeuge).
Seit 1977 konnte die Bruderschaft dank der Mitgliedsbeiträge und der vielen großzügigen zusätzlichen Spenden insgesamt 18 Millionen Euro Spendengeldern verbuchen, heißt es im Tätigkeitsbereicht der karitativen Vereinigung.

Karitative Bruderschaft

Die Bruderschaft St. Christoph wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert von Heinrich Findelkind gegründet, um das erste Hospiz am Arlberg zu bauen. Es sollte eine Zufluchtsstätte bei „Wetterkapriolen“ (schlechtes Wetter) für alle Wanderer, Fuhrleute und Pilger sein, die den Arlberg überqueren mussten. 1961 wurde die Bruderschaft wiedererrichtet. Sie sollte helfen, die abgebrannte Bruderschaftskapelle beim Hospiz in St. Christoph neu aufzubauen. Als 1977 beschlossen wurde, Halbweisen, deren Väter beim Bau des Arlberg Straßentunnels verstorben sind, zu unterstützen, begann die Bruderschaft rasant zu wachsen. Familien in Nöten – ihnen zu helfen, ist das Kernanliegen der Bruderschaft St. Christoph.

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Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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