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Faggen – Ein Dorf mit Geschichte und Gemeinschaft
- Faggen ist eine der kleinsten Gemeinden des Bezirkes Landeck.
- Foto: Thomas Seelos
- hochgeladen von Thomas Seelos
Mit nur 3,63 Quadratkilometern Fläche zählt Faggen zu den kleinsten Gemeinden im Oberen Gericht – und blickt dabei auf eine lange Geschichte zurück.
FAGGEN. Schon in der frühen Bronzezeit siedelten Menschen am „Kiahbichl“. Die reizvolle, ruhige Lage verleiht dem Ort bis heute den Charakter eines Erholungsgebiets und trägt dazu bei, seine Ursprünglichkeit zu bewahren.
Das Gemeindewappen wurde Faggen im Jahr 1986 von der Tiroler Landesregierung verliehen. Es zeigt drei zusammenlaufende silberne Streifen, die die einst verzweigte Mündung der Fagge in den Inn darstellen. Gleichzeitig spiegeln sie den romanischen Ortsnamen wider, der „Ort im Gebiet des Überschreitens eines in Arme geteilten Wassers“ bedeutet.
Die Gemeinde gliedert sich in die Weiler Außergufer, Untergufer, Obergufer, Innergufer, Oberfaggen und Unterfaggen. Aktuell leben 397 Einwohner in diesem ländlich geprägten Gebiet. Einmal monatlich findet in der „Mariahilfkapelle“, dem Faggner Kirchlein, eine heilige Messe statt. Seit 1947 ist Faggen der Pfarre Prutz zugeordnet. Davor mussten die Gläubigen für den Gottesdienst nach Kauns ausweichen, wo auch die Verstorbenen beigesetzt wurden. Die erste Messe in der neuen Kapelle wurde 1980 gefeiert – zuvor fanden die Gottesdienste in privaten Häusern statt.
Die enge Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Prutz zeigt sich in mehreren Bereichen: So gibt es eine gemeinsame Musikkapelle, auch die Schützenkompanie setzt sich aus Mitgliedern beider Orte zusammen, und bereits seit 1909 besuchen die Kinder aus Faggen die Schule in Prutz.
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