Dawinwanderung
Wanderung von Strengen über die Dawinalm nach Grins oder zurück nach Strengen

Ein altes Bauernhaus blinzelt zwischen den Bäumen hervor. Es spiegelt sich samt dem Hohen Riffler im davor liegenden Egger Weiher.
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  • Ein altes Bauernhaus blinzelt zwischen den Bäumen hervor. Es spiegelt sich samt dem Hohen Riffler im davor liegenden Egger Weiher.
  • Foto: © by Ing. Günter Kramarcsik
  • hochgeladen von Günter Kramarcsik

Mit dem PKW (empfehle Fahrgemeinschaft mit 2 PKW) fährt man nach Strengen a. A. auf der B171 bis Strengen-Klaus. Dort zweigt man Norden in Richtung Riefen/Verill ab. Man folgt dieser Gemeindestraße bis Kramategg. Hier endet die Asphaltstraße und es geht auf Schotterstraßen weiter nach Egg. Dort steht ein altes Bauernhaus, welches sich auch im östlich und darunter liegenden Egger Weiher samt den dahinter liegenden Hohen Riffler wunderbar spiegelt. An der im Osten liegenden neuen Barbara Kapelle aus dem Jahr 2004 setzt sich der Schotterweg als Sackgasse fort. Deshalb nutzt man den Schotterweg unter dem Egghaus nach Westen und folgt diesem bis auf ca. 1.690 m zum Bannwaldboden.

Auf ca. 1.580 m Seehöhe trifft man in einer Rechtskehre auf ein Wegkreuz mit Sitzbank. Hier hat man eine schöne Fernsicht bis zum Arlberg und bis zur Ansbacherhütte. Bis dahin begleitete uns ein herrliches Panorama des Hohen Rifflers, aber wenn der Bannwaldboden auf ca. 1.690 m Seehöhe erreicht ist, hat man eine besonders schöne und freie Sicht zum Gletscher des Hohen Rifflers. Von dort kann man dem Schotterweg noch bis Hochsom folgen. Hier stellen wir den PKW ab. Dort gabelt sich der Weg nach Osten als Forstweg und Sackgasse bis zum Dawinbachtobel welchen wir als Rückweg oder Abkürzung je nach unserer Entscheidung nutzen könnten. Wir folgen jedoch dem ca. 970 m langen Schotterweg nach Nordwesten in Richtung Flirscher Schihütte auf ca. 1.885 m Seehöhe.

Von dort folgt man meinem einem ca. 350 m langen Steig auf ca. 1.930 m Seehöhe wo man wieder auf einen Alm- bzw. Forstweg trifft, welcher auf ca. 1.940 m über 2 Geschieberinnen des Dawinbaches nach Schönverill führt und in der Folge hinab zum Kreuz vor der Manganhütte mit einer Gesamtlänge von ca. 1.590 m führt. Von dort folgt man dem Weg auf ca. 550 m Länge und gelangt zur Strengner Schihütte. Hier kann man sich nun entscheiden ob man unter Nutzung der Fahrgemeinschaft nach Grins den Abstieg zum 2. PKW beginnt, oder ob man über die Dawinalpe zum eigenen PKW zurückgeht. Dieser Rückweg bietet sich als Abkürzung zur Dawinalpe an, wenn man dem Weg über die Flirscher Schihütte nicht gehen möchte. Eine Einkehr in der Alm kann ich nur empfehlen, wo man sich bei Getränke und Brettljause stärken kann.

Wahlweise kann man statt hinab zum Kreuz vor der Manganhütte zu steigen, auch einem leicht ansteigenden Steig von 1.940 m auf 2.010 m zum „Großen See“ über eine Länge von ca. 570 m gelangen. Von dort kann man quer durch das Gelände einem der vielen Steige folgend zum Kreuz vor der Manganhütte (ca. 550 m) oder direkt zur Strenger Schihütte auf 1.846 m Seehöhe (L = 850 m) absteigen, wenn man die Dawinalpe auslassen will und man auf Grins absteigen möchte. Länge zum dort geparkten 2. PKW ca. 1.200 m.

Wenn man jedoch von der Alm zum eigenen PKW zurück gehen möchte, dann beginnt der Rückweg über den Fußsteig in das Dawinbachtobel unterhalb der Alm und führt über ca. 900 m zurück zur Sackgasse, welche über eine Länge von ca. 1.260 m zurück zum angestellten PKW führt.
Wenn man die Runde vom 1. PKW- Abstellplatz (Himmalar Wald) und zu diesem zurück macht, dann ergibt sich eine maximale Wegstrecke (inkl. großer See) von ca. 5,3 km. Der obere Teil hat eine Länge von ca. 3 km ab dem Parkplatz über die Flirscher Schihütte und Schönverill bis zur Dawinalpe. Von dort zurück zum PKW über das Dawintobel ergibt eine Strecke von ca. 2,2 km. Die Gesamtgehzeit beträgt ca. 2,5 Stunden bzw. für Fotografen ist für die Fotostopps evtl. ein noch größerer Zeitzuschlag hinzu zu rechnen. Auf der Alm wird man sich sicher auch noch 1 Stunde aufhalten. Somit ergibt sich eine Gesamtzeit von mind. 3,5 Stunden. Wer von der Ortschaft Strengen aus losgehen möchte, der muss den Zeitaufwand ungefähr verdoppeln. Deshalb ca. 2 Stunden (Fotografen brauchen wegen der Fotostopps etwas mehr) in Richtung Dawin. Vorbei am Egger Weiher und der modernen Barbara- Kapelle geht es Richtung Dawinalm.

Diese Kapelle liegt ca. 170 m südlich von der darunter liegenden Südröhre des Strengner Tunnels. Sie wurde von den Arbeitern und der Bauleitung im Jahr 2004 erbaut und wurde der Tunnelpatin Agnes Haueis gewidmet. Gestiftet wurde diese Kapelle von der Arge Tunnel Strengen.

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