Wohnen: SPÖ will weitere Initiativen im Tiroler Oberland

Die SPÖ-Bezirksvorsitzenden Karoline Graswander-Hainz (Imst) und Benedikt Lentsch (Landeck).
  • Die SPÖ-Bezirksvorsitzenden Karoline Graswander-Hainz (Imst) und Benedikt Lentsch (Landeck).
  • hochgeladen von Othmar Kolp

BEZIRK LANDECK. Wohnen wird auch im Tiroler Oberland immer teurer. In der SPÖ sieht man die Tiroler Landesregierung gefordert, diesem anhaltenden Trend endlich effektiv entgegenzuwirken. „Bereits im Jahr 2015 hat die Junge Generation in der SPÖ mit ihrem 5x5-Modell einen konstruktiven Lösungsvorschlag auf den Tisch gelegt. Im Tiroler Unterland gibt es bereits Projekte mit Mietpreisen von 5 Euro pro Quadratmeter. Diese Initiativen sollten nun auch schnell im Oberland ankommen“, fordern die Bezirksvorsitzenden Karoline Graswander-Hainz (Imst) und Benedikt Lentsch (Landeck).
Das 5x5-Modell der Jungen Generation zielt auf einen Quadratmeterpreis von fünf Euro ab. Die zweite 5 steht für fünf Jahre – also dafür, dass die versprochenen fünf Euro pro Quadratmeter für die ersten fünf Mietjahre gelten, danach wird ein höherer Betrag fällig. Der Hintergrund dafür ist, dass so Fluktuation in den Wohnungsmarkt kommt und günstiger Wohnraum mittelfristig immer wieder frei wird.

Mehr sozialer Wohnbau

Außerdem müssten seitens der Landespolitik endlich auch die großen strukturellen Brocken angegangen werden, sind sich Graswander-Hainz und Lentsch einig: „Die SPÖ fordert etwa den geförderten Wohnbau als Zielbestimmung in der Tiroler Raumordnung, die Zweckbindung der Wohnbauförderung, die Schaffung von Vorbehaltsflächen für den sozialen Wohnbau und zusätzliche Mittel in der Höhe von 50 Mio. Euro in den kommenden 10 Jahren für die Wohnbauförderung.“ Außerdem sollen Grundstücke im Verfügungsbereich von Land und Gemeinden günstig für den sozialen Wohnbau zur Verfügung gestellt werden.

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