Integrative Qualifizierung jetzt neu in Landeck

Jugendassistentin und Fachtrainerin Sara Wilhelm, Martin Simperl (AMS), IQ Projektkoordinatorin Elisabeth Samwald, Günther Stürz (AMS Geschäftsstellenleiter) und Shopverantwortliche Ardita Glatz; Im Vordergrund die Lehrlinge Nadine, Melanie und Deniz. | Foto: ibisacam/Bögöthy
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  • Jugendassistentin und Fachtrainerin Sara Wilhelm, Martin Simperl (AMS), IQ Projektkoordinatorin Elisabeth Samwald, Günther Stürz (AMS Geschäftsstellenleiter) und Shopverantwortliche Ardita Glatz; Im Vordergrund die Lehrlinge Nadine, Melanie und Deniz.
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LNDECK. Das Jugendausbildungsprojekt IQ Integrative Qualifizierung mit dem Träger ibis acam eröffnete zu Jahresbeginn in Landeck, Urichstraße 12, seine Pforten. Kernstück ist das von Jugendlichen geführte Geschäft, in dem die Kunden nicht nur Dinge des täglichen Bedarfs, sondern auch Raritäten aus der Region und Selbstgebasteltes kaufen können.
„Das Projekt, das in Wörgl und Innsbruck (seit 12 Jahren) umgesetzt wird, bietet Jugendlichen, die auf Grund verschiedenster Ursachen kaum Chancen auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz haben, die Möglichkeit, eine Ausbildung zu beginnen und später in eine externe Lehre in einen Betrieb zu wechseln. Das Projekt IQ ist somit ein Sprungbrett in einen externen Betrieb“, erläutert IQ Projektkoordinatorin Elisabeth Samwald die Hintergründe.
„Ich finde es super, dass nun auch in Landeck Jugendliche die Möglichkeit haben, im Rahmen von IQ eine Ausbildung zu machen“, freut sich der Leiter der AMS Geschäftsstelle Landeck Günther Stürz und AMS Berater Martin Simperl pflichtet ihm bei und unterstreicht wie wichtig es sei, dass junge Leute nicht auf der Strecke bleiben.
Integrative Berufsausbildung beginnt dort, wo andere aufhören und ist somit unverzichtbar geworden in einer Zeit, in der immer mehr Jugendliche ohne gediegene Ausbildung bleiben.
Konkret haben zu Jahresbeginn in Landeck zehn Jugendliche mit der Berufsorientierung begonnen und wurden Mitte März als Einzelhandelskauffrau/mann aufgenommen.
Voraussetzung für eine integrative Lehre bei ibis acam ist ein fehlender oder negativer Hauptschulabschluss, ebenso sonderpädagogischer Förderbedarf oder verschiedene persönliche Gründe, die eine erfolgreiche Lehrstellensuche bisher nicht möglich gemacht haben.
Das Besondere am Projekt IQ ist die individuelle Förderung jedes einzelnen Jugendlichen. Vordergründig werden soziale Kompetenzen geschult und persönliche Defizite ausgeglichen. Das praktische und theoretische Fachtraining wird während der gesamten Lehrzeit ergänzt durch persönliche Betreuung durch die Jugendassistentin und Fachtrainerin Sara Wilhelm und Ardita Glatz. Zusätzlich wird außerhalb des Fachtrainings, das entweder in der Gruppe oder in Einzelarbeit durch Simone Huber stattfindet, individuelle Lernhilfe angeboten.

Verlängerte Lehre als Entwicklungschance

Die Ausbildungsdauer der Lehrlinge im Projekt IQ beträgt vier Jahre, das zusätzliche Ausbildungsjahr verschafft den Lehrlingen mehr Raum für Persönlichkeitsreife, zum Erwerb von Kernkompetenzen und zum Aneignen von Fachwissen. In begründeten Fällen ist auch eine Teilqualifizierung möglich, sodass auch für Lehrlinge mit besonderem Förderbedarf ein Lehrabschluss möglich ist.

Öffnungszeiten Shop: Mo-Do 08 Uhr bis 17 Uhr
Fr.: 08 Uhr bis 13 Uhr
Anschrift: Urichstraße 12
6500 Landeck
Auskünfte über Ausbildungsmöglichkeiten beim IQ erteilt das AMS Landeck.

Jugendassistentin und Fachtrainerin Sara Wilhelm, Martin Simperl (AMS), IQ Projektkoordinatorin Elisabeth Samwald, Günther Stürz (AMS Geschäftsstellenleiter) und Shopverantwortliche Ardita Glatz; Im Vordergrund die Lehrlinge Nadine, Melanie und Deniz. | Foto: ibisacam/Bögöthy
Die Lehrlinge Nadine, Melanie und Deniz arbeiten bereits sehr selbständig. | Foto: ibisacam/Bögöthy
Günther Stürz (AMS Geschäftsstellenleiter), IQ Projektkoordinatorin Elisabeth Samwald, Lernhilfe Simone Huber und Martin Simperl (AMS). | Foto: ibisacam/Bögöthy
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