23.08.2016, 10:40 Uhr

Wallfahrt der St. Antoner Senioren nach Mariastein

Die St. Antoner Senioren machten am 11. August eine Wallfahrt nach Maria Stein. (Foto: Ingrid Glos)
ST. ANTON. Am 11. August fuhren 49 Senioren zur Wallfahrt nach Mariastein. Von St. Anton am Arlberg fuhren wir bei schönem Wetter und guter Laune mit einer Frühstückspause in der Raststätte Pettnau nach Mariastein, wo für sie der Hw. Pfarrer Oberacher eine Führung machte und ihnen die sehr interessante Geschichte der Burg und der Wallfahrtskirche vorgetragen hat. In der Gnadenkapelle und im Museum mit dem wunderschönen Ostergrab hielten sich einige Senioren für ihre Anliegen und Bitten für längere Zeit auf.
In dem kleinen Ort Mariastein im Tiroler Unterland thront auf einem Felsen die schneeweiße Burg samt Kapelle. Erbaut im 14. Jahrhundert von dem Adelsgeschlecht der Freundsberger, wurde das Kirchlein nach einem Marienwunder im 18. Jahrhundert zur Wallfahrtskirche erhoben. Ziel zahlreicher Pilger ist das wunderschöne Madonnen-Bildnis in der reich geschmückten Gnadenkapelle, die über 142 Stufen zu erreichen ist. Auf jeden Fall sollten sie in der Burg auch den Fürstensaal und das Museum besuchen. Dort lassen sich edle Glanzstücke der Tiroler Geschichte bewundern: die „Tiroler Landesinsignien" mit Erzherzogshut und Zepter, gestiftet vom einstigen Landesfürsten Maximilian.
Hernach machten die St. Antoner Senioren im Hotel Mariasteinerhof ihre Mittagsrast, wo die Wirtin zu aller Freude einige Stücke auf ihrer Harfe zur Unterhaltung gespielt hat.
Nachmittags fuhren sie über den Angerberg nach Rattenberg, wo sie in der Fußgängerzone ihren Nachmittagsaufenthalt gemacht haben. Am frühen Abend sind sie über die Landesstraße bis nach Innsbruck gefahren, da fast niemand mehr dieser Orte abseits der Autobahn kennt.
"So hatten wir einen sehr Interessanten, lehrreichen und zum Teil andächtigen Wallfahrtstag in Mariastein", berichtet der Obmann Othmar Schranz
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